Die Welt steht Kopf

"Ich weiss, dass ich hing, am windigen Baum, ich selber, mir selbst, an jenem Baum, da niemand weiß, aus welcher Wurzel er wächst." (Edda)

Utopia Blues (CH, 2001)
Am Anfang steht die Welt Kopf. Da hängt einer von einem Baum und sieht alles verkehrt. Gestatten: Rafael Hasler (Michael Finger), junger Mann mit grossem Traum. Er will als Musiker und seiner Utopia Blues Band in die Welt hinaus. Für Rafael gibts  nur eines: Musik. Total leben oder total sterben. Und nichts dazwischen. Das Dazwischen aber kriegt er zu spüren, und wir kriegen es vorgeführt. Rafael  «muss» seine Utopien in die Tat umsetzen, kompromisslos das tun, was er für richtig hält. Doch seine Sehnsüchte und Ideale wachsen ihm über den Kopf, treiben ihn aus der Bahn, über die «Sicherheitslinie» hinaus. ­Aus einem, der Musiker werden will, wird, eh man sich’s versieht, ein Psychiatriefall. Jäh ist die Welt eine aus weissen Kitteln und Psychopharmaka und der Diagnose "manische Depressivität". Doch alles kommt nicht zum Schlechten. Im Internat gelingt ein Durchbruch. Die Liebe macht Musik. Und am Ende steht Rafael mit dem Kopf in der Welt. Unsicher zwar, aber geborgen.


(Quelle:
http://www.utopiablues.ch/sites/index.html)

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