Die Suche nach dem sterbenden Stiefeli

Wie schon mehrfach erwähnt, amüsiere ich mich köstlich darüber, wie andere Leute zu dieser Seite finden. Anscheinend waren dabei viele Internet-Surfer auf der Suche nach dem „sterbenden Stiefeli„.

Das „Stiefeli“ gehörte jahrelang in unser Song-Repertoire. In jedem Sommerlager gab es einen furchteinflössenden Lagerleiter, der mit tiefer Stimme von den „Scheiche wie Speiche zum Drüberabeseiche“ erzählte.

Ich habe mich mal selber nach dem Liedtext auf die Suche gemacht und gemerkt, dass der nicht ganz so einfach zu finden ist – zumindest nicht, wenn man nicht die korrekte Schreibweise verwendet. Die Leichtathletik-Gruppe des Turnvereins Fraubrunnen war aber so nett, den Text vollständig ins Netz zu stellen:

Z’Stiefeli

Z’Stiefeli mues stärbe, s’isch ja no so jung, jung, jung,
z Stifeli muess stärbe, s’isch ja no so jung.
Wenn das der Absatz wüsst, dass s Stifeli stärbe mues,
wenn das dr Absatz wüsst dass das Stiefeli stirbt.

(Zwischenrede)
Manne vo Guettanne
Froue vo Guetloue
Heit Scheiche wie Eiche
u Haar drann wie Velospeiche
roschtig vom Drüberabeseiche
Mit Ohre wiä Töffsättu u Füess wie Ledischiff.
Mit Bruschthaar wiä dr Amazonasdschungel
u Brustwarze wie Centurionpanzerschmiernipple
Wenn dir am Eidgenössische
Sing-Sang u Jodlerfescht dr erscht Priis [oder: goudig Lorbeerichranz] weit gwinne

müesst dir das Lied no viu viu meh piano / liiser / lüüter singe
mues das no viu viu liiser / lüter / truuriger klinge

u das Wörtli „wenn“ no viu viu meh betone.

Schluss: „…mues das genau eso klinge.“

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