12 Bücher in 12 Wochen (I) – Das Buch, das du zur Zeit liest

Wie ihr ja bereits wisst, lese ich immer mehrere Werke parallel. Mein „Hauptbuch“ zur Zeit ist allerdings „Déjà Dead“, der erste Kriminalroman von Kathy Reichs.

Wie ihre Schöpferin ist die Romanfigur Dr. Temperance „Tempe“ Brennan forensische Anthropologin. Halbverweste Leichenteile und Skelettfunde gehören zu ihrem Alltag. Sie pendelt ständig zwischen North Carolina und der Provinz Québec, lehrt an der Universität und arbeitet für das Office of the Medical Examiner in North Carolina sowie für das Laboratoire de Sciences Judiciaires et de Médecine Légale in Montréal. Obwohl es Ähnlichkeiten in der Biographie gibt, beharrt Reichs aber darauf, dass Brennan nicht ihr Alter Ego sei.

In „Déja Dead“ (dt. Tote lügen nicht) wird Temperance Brennan im Sommer 1994 bei den Vorbereitungen für ihr Wochenende in Montréal gestört, als die Polizei eine fast vollständig verweste Leiche mit abgetrennten Gliedmassen findet. Tempe wird mit der Untersuchung der in Müllsäcken verpackten Knochen beauftragt – das Wochenende ist ruiniert. Brennan sieht bei der Untersuchung der Knochen Parallelen zu einem ähnlichen Fall, den sie vor einem Jahr hatte und erkennt Zusammenhänge mit zwei weiteren Leichenfunden. Da die Polizei aber nicht an einen Serienmörder glauben will, ermittelt Brennan auf eigene Faust – und bringt dabei sie nicht nur sich, sondern auch andere in Gefahr.

Wissenswertes: Ihr Debüt „Déja Dead“ hat einige Preise eingeheimst. Kathy Reichs hat mit ihrer Protagonistin auch die Grundlage zur TV-Serie „Bones“ geschaffen. Im Gegensatz zur Filmfigur Bones ist die Romanfigur Tempe allerdings älter, bereits geschieden und hat eine Tochter. Ausserdem ist sie trockene Alkoholikerin. Bones schreibt in ihrer Freizeit zudem erfolgreich Bücher – mit der forensischen Anthropologin „Kathy Reichs“ in der Hauptrolle.

Fazit: Da ich erst vier oder fünf Kapitel gelesen habe, kann ich noch nicht soviel zum Buch sagen. Spannend (und etwas gruselig) ist es aber schon nach kurzer Zeit. Über die blumigen Umschreibungen kann ich grosszügig hinwegsehen – die verstehe ich auf Englisch eh nicht immer vollständig *lach*. Man sollte beim Lesen einfach nicht zuviel „Bones“ im Kopf haben und das Buch als eigenes Werk sehen. Ich warte allerdings trotzdem dauernd auf das Auftauchen von Seeley Booth…

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s