12 Filme in 12 Wochen (II): Ein Film, durch den du dich richtiggehend durchquälen musstest

Hm… ich erinnere mich, dass wir während der Kanti nach Zürich fuhren. Ich glaube, am Morgen waren wir im Kunstmuseum und nachmittags gings ins Kino – ohne dass wir wussten, welchen Film wir schauen würden. Dementsprechend waren wir alle aufgeregt; denn Kunstmuseum (egal wie langweilig) und Kino (egal wie langweilig) kann auf jeden Fall nicht schlechter werden, als normalen Schulunterricht zu haben… Oder? Falsch gedacht… Erst komische Kunst von Dalì und Konsorten (Stoffpenisse in einer Badewanne… öhm?) und dann auch noch dieser Film:

Kundun (USA, 1997)

Kundun ist eine Mischung zwischen Biographie und Dokumentation von Martin Scorsese, gedreht in Marokko. Er zeigt das Leben des 14. Dalai Lama, also von seiner Auserwählung 1937 bis zu seiner Flucht vor den chinesischen Besatzern 1959 nach Indien.

Wikipedia mag ja die meditativen Bilder und die Filmmusik loben und der Film war tatsächlich für 4 Oscars nominiert, aber für uns war das damals nur zum Einschlafen. Buddhismus kann ja ganz spannend sein und die Thematik des Films vielleicht auch, aber… Ich erinnere mich, dass vor mir, hinter mir und neben mir Schüler schnarchten und ich peinlich berührt dazwischen sass (man kann doch nicht einfach so einen Film im Kino verschlafen?). Eine Horde 17- und 18jähriger, die frühmorgens raus mussten, um dafür extra nach Zürich zu fahren, kann man damit einfach nicht begeistern, sorry.

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