12 Filme in 12 Wochen (VIII): Der Film, den du zuletzt auf DVD gesehen hast

„Hasn’t anyone else noticed that everyone has gone totally insane? Why are we all so afraid to look at things as they really are.“ (Veronika)

Veronika beschliesst zu sterben (USA, 2009)

Die 27-jährige Veronika (Sarah Michelle Gellar) ist hübsch, hat einen gut bezahlten Job und lebt in New York. Doch eines Tages nimmt sie eine Überdosis an Medikamenten, um sich das Leben zu nehmen. Als sie wieder zu sich kommt, findet sie sich in einer Psychiatrie wieder, wo man ihr sagt, dass ihr Herz  wegen der Überdosis Schaden genommen hat und sie deshalb innerhalb weniger Wochen sterben wird. Fortan lebt Veronika in der Klinik das Leben einer „Verrückten“; verärgert darüber, dass sie nicht über den Zeitpunkt ihres eigenen Todes bestimmen darf. Nach einiger Zeit beginnt sie eine emotionale Bindung zu einem jungen Mann namens Edward (Jonathan Tucker). Langsam, aber sicher beginnt Veronika sich wieder mit dem Leben anzufreunden – im Bewusstsein, dass sie bald sterben wird.

„Veronika beschliesst zu sterben“ ist eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Paulo Coelho. Eins vorweg: Ich habe das Buch nie gelesen (tatsächlich hab ich noch kein einziges Coelho-Buch gelesen *schäm*), daher kann ich nichts darüber sagen, ob diese Verfilmung gelungen ist oder nicht. Ich kann allerdings sagen, dass der Film sehenswert ist und mich das Ende tatsächlich etwas überrascht hat (was nur sehr wenigen Filmen gelingt).

Es ist keiner jener Filme, die man sich jedes Jahr mindestens einmal auf DVD anschauen muss weil sie einfach so super super super toll sind. Und die Darstellung der Psychiatrie sowie der angewandten Therapiemethoden lassen jemandem wie mir sowieso die Haare zu Berge stehen *lach*.  Aber die Schauspieler machen ihre Sache gut und geben einige Denkanstösse, die man mitnehmen kann. Und das ist es ja, was Filme schlussendlich wollen – unterhalten und in einem noch für einige Zeit nachwirken.

„And more than anything I hate the zombies on the subway who have forgotten all of their dreams or the fact that they ever had any to begin with.“ (Veronika)

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