13 Bücher in 13 Wochen (I) – Ein Buch, das du zurzeit liest

Wie bereits mehrmals erwähnt, lese ich seit Jahren immer mehrere Bücher parallel. Aktuell sind es aber nur zwei, was für mich fast schon aussergewöhnlich ist.

Heute stelle ich ein Buch vor, dass ich an der Solothurner Bücherbörse eingetauscht habe. Am ersten Samstag des Monats darf man Bücher, DVDs und andere Gegenstände bringen und gegen dieselbe „Gattung“ eintauschen. Ich ging eigentlich mit dem Vorsatz, zwecks Regal-Aufräumung 4 Bücher hin zu bringen und mit einem oder zwei wiederzukommen. Zurück kam ich dann mit 5 Stück… öhm…

Joy Fielding: Das Verhängnis

Zum Inhalt: Als Suzy Bigelow eines Abends beschliesst, in einer Bar in Miami Beach alleine einen Drink und damit eine Auszeit von ihrem Ehemann zu nehmen, ahnt sie noch nicht, dass sie damit eine wahre Lawine an verhängnisvollen Ereignissen lostreten wird. Denn am Tresen stehen drei Männer, die sie beobachten und schliesslich eine Wette abschliessen: Wer von ihnen es schafft, die attraktive junge Frau noch in derselben Nacht zu verführen, gewinnt. Sehr schnell geraten Suzy und alle Beteiligten in einen gefährlichen Strudel – und was wie ein harmloses Spiel begann, erfüllt sich in einem Hotelzimmer auf mehr oder weniger katastrophale Weise …

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Meine Meinung: Für einen Thriller gibt es erstaunlich wenig Tote (bis jetzt zumindest; ich bin ja noch nicht ganz fertig damit).  Für eine Geschichte von Joy Fielding ist das aber nicht unbedingt ungewöhnlich. Der Autorin gelingt es mit ihren Charakter-Beschreibungen und Perspektivenwechseln auch durchaus, Spannung aufzubauen. Für mich werden die Figuren manchmal aber ein wenig zu ungenau bzw. zu klischeehaft beschrieben. Ich habe fast das Gefühl, hier sei kein Krimi, sondern ein Drehbuch für eine mögliche Verfilmung geschrieben worden. Kein Buch, das man seiner gesamten Verwandschaft inklusive Freundeskreis zu Weihnachten schenken muss. Zum Lesen ist es aber kurzweilig genug. Und dann kann man es ja wieder an einer Bücherbörse umtauschen oder jemandem weiterreichen.

Zitat:  ‚Wie kann man jemanden lieben, den man nicht einmal kennt?‘ – ‚Ich glaube, manchmal macht es einem das sogar leichter. Manchmal wird es, je mehr man über jemanden erfährt, immer schwieriger ihn zu lieben. Je weniger man weiß, desto besser.‘

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