13 Bücher in 13 Wochen (II) – Ein Buch, bei dem du der Hauptfigur am liebsten eine reingehauen hättest

Erst dachte ich ja, bei dieser Frage müsse ich passen. Es gibt natürlich immer ein paar Figuren, die man sanft am Kragen packen und liebevoll etwas durchschütteln möchte – z.B. Schnäppchenjägerin Rebecca Bloomwood in der Shopaholic-Reihe von Sophie Kinsella, Bella Swan in der Twilight-Saga von Stephenie Meyer oder natürlich Chaotin Bridget Jones, entworfen von der Autorin Helen Fielding. Sie haben so ihre Macken und lassen einen beim Lesen manchmal seufzen, den Kopf schütteln oder die flache Hand an seine Stirn klatschen. Aber gerade diese  Macken und Schwächen machen die Figuren umso menschlicher und liebenswerter.

Aber dann hab ich etwas länger darüber nachgedacht und muss sagen, es gibt tatsächlich so ein paar Hauptpersonen in Büchern, die nerven. Und zwar so richtig. Aber irgendwie liest man trotzdem weiter, weil man die Figur und die Geschichte bereits mehr oder weniger liebgewonnen hat und wissen will, wie es weitergeht. Fast schon eine Hassliebe, also…

House of Night Series

“My mama told me don’t trust no white boy, even a pretty one. I’m thinkin‘ a pretty white boy with wings explodin‘ up from the ground in a mess of blood and ugly-ass bird things is double trouble.“ – Kramisha, Hunted

Eine dieser Figuren ist die Haupt-Ich-Erzählerin in der Buchserie „House of Night“ von P.C. Cast und ihrer Tochter Kristin Cast. Darin geht es um die 16-jährige Jungvampirin Zoey Redbird , die in das House of Night, quasi ein Internat für Vampire, kommt. Natürlich stellt sich bald heraus, dass Zoey kein normaler Jungvampir ist und ein paar Extra-Talente hat. Dazu gehört scheinbar auch das Talent, beim Anblick jedes einigermassen ansehnlichen Jünglings Kopf und Verstand zu verlieren und sich nackig zu machen. Was natürlich Probleme nach sich zieht, die einer Soap-Opera auf RTL würdig sind. Bäh. Seit Twilight und den Hunger Games habe ich die Schnauze voll von diesen Liebes-Dreiecken; da brauche ich erst recht keine Liebes-Vier- und -Fünfecke.

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Bisher wurden von „House of Night“ zehn Bände veröffentlicht plus einige Zusatzromane zu Nebenfiguren. Es sollen zudem nochmals zwei oder drei Bände veröffentlicht werden. Gelesen habe ich bisher neun. Mal sehen, ob ich da irgendwann wieder einsteige…

“Oh for craps sake. You’re not dying again, are you? It’s seriously inconvenient when you do that.“ – Aphrodite, Burned

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3 Gedanken zu “13 Bücher in 13 Wochen (II) – Ein Buch, bei dem du der Hauptfigur am liebsten eine reingehauen hättest

  1. Hut ab das du es bis Band 9 geschafft hast. Ich habe Band 1 sofort wieder bei ebay verkauft. Ich konnte es nicht ertragen.

    • Ich konnte damals Band 1-6 sehr billig im Paket über Ricardo ersteigern. Da bleibt man wahrscheinlich eher dran. Ich mochte auch den englischen Schreibstil; sehr frech und jung. Aber einzeln hätte ich mir bestimmt nicht alle Bände gekauft…

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