13 Bücher in 13 Wochen (IX) – Ein Buch, das dich zum Weinen bringt

Eins vorweg: Das Buch bringt einen stellenweise auch zum Lachen. So zum Lachen, dass einem sogar die Tränen kommen. Bis diese Tränen dann später aus anderen Gründen kommen…

“That’s the thing about pain,“ Augustus said, and then glanced back at me. „It demands to be felt”

The Fault in Our Stars (John Green)

Hazel ist 16 und hat Krebs. Zwar hat sie dem Tod mit Hilfe eines neuen Medikaments nochmals ein Schnippchen geschlagen, doch ist es nur ein Aufschub auf Raten. Es haben sich Metastasen in der Lunge gebildet, weshalb Hazel auf ein Sauerstoffgerät angewiesen ist und nicht weiss, wann ihre Organe endgültig versagen werden.

In der Selbsthilfegruppe trifft sie auf Augustus Waters, der zwar durch seinen Krebs ein Bein verloren hat, aber zum Glück in Remission ist. Die beiden freunden sich an und Hazel verrät Augustus ihren sehnlichsten Wunsch: Sie möchte den niederländischen Autor ihres Lieblingsbuches treffen, um ihn zu fragen, wie es mit ihren Lieblingscharakteren aus dem Buch weiterging….

tumblr_ltboy5Tgo61qjhzvpo1_500

„The Fault in Our Stars“ (dt. Titel: Das Schicksal ist ein mieser Verräter) ist als Jugendbuch deklariert, berührt aber heftig emotionale Themen. Das Buch ist aus Hazel’s Sicht erzählt und deshalb bedient sich der US-amerikanische Autor John Green einer jugendlichen Sprache, die man absolut glauben kann und niemals ins Kitschige abfällt. Auch wenn Hazel und ihre Freunde zynischer sind als ein Durchschnitts-Teenie und schwerwiegendere Entscheidungen zu treffen haben, schlagen sie sich zusätzlich auch noch mit „normalen“ Themen der Jugendlichen rum wie zum Beispiel nervige Eltern oder die Irren und Wirren der ersten Liebe. Ein Buch, das mich sehr berührt und aufgewühlt hat. Und ich irgendwann definitiv nochmals lesen werde.

Die Verfilmung (mit Shailene Woodley und Ansel Elgort) kommt übrigens bereits dieses Jahr ins Kino. Taschentücher nicht vergessen!

fault-in-our-stars-movie-poster-full

“Without pain, how could we know joy?‘ This is an old argument in the field of thinking about suffering and its stupidity and lack of sophistication could be plumbed for centuries but suffice it to say that the existence of broccoli does not, in any way, affect the taste of chocolate.”

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s