13 Bücher in 13 Wochen (X) – Warum zur Hölle wurde dieses Buch verfilmt?

Es ist nicht das erste Mal, dass ich mich hier über meiner Meinung nach nicht gelungene Buchverfilmungen auslassen. Im Gegensatz zu „The Beach“ und „Shopaholic“ habe ich aber das dazugehörige Buch nicht im Vorfeld gelesen. Und das wird sich auch nicht ändern: Ich fand den Film nämlich so langweilig-schlecht, dass ich das Buch gar nicht erst in die Finger nehmen werde…

The saddest people I’ve ever met in life are the ones who don’t care deeply about anything at all. (Savannah)

Dear John (USA, 2010)

Savannah Curtis (Amanda Seyfried) begegnet während ihrer Semesterferien dem Soldaten John Tyree (Channing Tatum), der gerade auf Heimaturlaub ist und seinen Vater besucht. Savannah und John verlieben sich ineinander, haben jedoch nur noch zwei Wochen, bis sie zurück ans College und er zu seinem Stützpunkt nach Deutschland muss. Die beiden wollen Kontakt halten und schreiben einander Briefe.

Aufgrund der Anschläge vom 11. September entschliest sich John, entgegen seinem Versprechen, um zwei weitere Jahre zu verlängern. Irgendwann vergehen zwei Monate ohne eine schriftliche Nachricht von Savannah. Mit ihrem darauf folgenden Brief beendet sie die Beziehung und teilt John mit, dass sie sich mit einem anderen Mann verlobt habe…

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Generell halte ich es mit Filmen ähnlich wie mit Büchern: Wenn ich ihnen genügend Zeit gewidmet habe, kann ich sie nicht einfach ausschalten / weglegen, denn dann wäre die bereits investierte Zeit für die Katz gewesen. Nach einer Stunde gucken war ich aber mehr und mehr versucht, den Finger auf den Ausschalt-Knopf zu drücken. Mangels Alternative im TV-Programm liess ich es dann aber bleiben.

Wie gesagt kann ich den Film nicht aufgrund des Buches beurteilen. Ich kenne auch nicht besonders viele Bücher von Nicholas Sparks, der die Romanvorlage (auf dt.: Das Leuchten der Stille) geschrieben hat. Ich mag eigentlich auch kleine, feine Filme, die keine Hollywood-Blockbuster sind. Aber die Figuren sind mir einfach zu flach. Da der gute Engel, dort der heroische Kriegsheld. Drama gibt es, aber nur im Privaten und auch da kann ich mich weder in die Charaktere hineinversetzen noch sind sie mir am Ende sympathisch. Und das Ende ist sowieso doof, obwohl nicht schnulzen-typisch. Das einzige, was mir an dieser Verfilmung noch gefallen hat, war die Schauspiel-Leistung von John’s Vater (Richard Jenkins). Definitiv nichts für mich. Mir gefällt ja noch nicht mal der Tatum; also hatte ich nicht mal was sexy-schönes zum angucken als Trostpflaster *lach*…

No matter where you are in the world,the moon is never bigger than your thumb.  (John)

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Ein Gedanke zu “13 Bücher in 13 Wochen (X) – Warum zur Hölle wurde dieses Buch verfilmt?

  1. Ja, ich habe auch die Erfahrung gemacht das Buch und Film wie zwei verschiedene Universen sind und eigentlich nur der Titel den Zusammenhang bildet.
    Liebe Grüße, Gregor

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