14 Filme in 14 Wochen (VII) – Ein Film, den du letztens auf DVD gesehen hast

We all lie to ourselves to be happy. (Leonard)

Memento (USA, 2000)

Der ehemalige Versicherungsagent Leonard Shelby (Guy Pearce) hat durch ein traumatisches Ereignis sein Kurzzeitgedächtnis verloren: Er musste mit ansehen, wie seine Frau Catherine (Jorja Fox) vergewaltigt und ermordet wurde. Alles, was seither passiert, vergisst Leonard nach wenigen Minuten wieder. Um seinen Alltag zu organisieren und den Mörder seiner Frau zu finden, nimmt er Polaroid-Fotos auf, macht sich Notizen und lässt sich die wichtigsten Hinweise auf seinen Körper tätowieren…

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Eins vorweg: Der Film benötigt Konzentration – nämlich, weil die Erzählweise ungewöhnlich und brilliant ist. Die Geschichte wird nämlich häppchenweise rückwärts erzählt, während ein zweiter Erzählstrang vorwärts verläuft. So wird man zwangsweise in die Erlebniswelt der Hauptfigur Leonard versetzt.

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Ich mag diesen Film – auch wenn es ein paar Minuten braucht, um in die ungewohnte Erzählstruktur mit verschiedenen Zeitebenen rein zu kommen. Manche Puzzle-Teile verwirren und werden erst viel später aufgelöst. Doch wer geduldig dranbleibt, wird mit einem spannenden, unterhaltsamen Film und einer tollen schauspielerischen Leistung von Guy Pearce belohnt.

Und während ich mich sonst rühme, bei den meisten Filmen das Ende vorherzusehen: Hier konnte ich es nicht. Überhaupt nicht. Das Ende ist übrigens gut, also bei Gelegenheit reinsehen…

My wife deserves revenge, whether I know about it or not. (Leonard)

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