10 Computerspiele in 10 Wochen (IX) – Birds on a Wire

Mini-Spiele machen Spass. Umso mehr, wenn sie ähnlich wie Tetris aufgebaut sind. (Ihr wisst ja spätestens seit diesem Blogbeitrag, dass ich tetris-artige Spiele mag.)

Woher das Mini-Spielchen kommt und wie alt es ist, keine Ahnung. Auch nicht, wie viele Levels es hat (über 8 oder 9 bin ich bestimmt nie hinausgekommen).

Im Grunde genommen geht es auch lediglich darum, die Vögel aus ihrem Nest zu ihren Artgenossen zu schiessen und damit zum Verschwinden zu bringen – und zwar, bevor sie am untersten Zaundraht brutzeln und quasi zum gebratenen Poulet werden.

Die Levels tragen so lustige Namen wie „Eggcellent“, „Fried Wings“ oder „Electricute“. Bisschen makaber? Vielleicht. Aber netter Spass für Zwischendurch.

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10 Computerspiele in 10 Wochen (VIII) – Final Fantasy X (2001)

Zu „Final Fantasy X“ kam ich über meinen damaligen Freund, der eine Playstation besass. Tatsächlich hatten wir beide noch nie ein Spiel der Final-Fantasy-Reihe gespielt, und obwohl ich die Tastenbelegung teilweise als schwierig empfand, war dies eines meiner liebsten Abenteuerspiele.

Angesiedelt in der Fantasiewelt Spira folgt das Spiel einer Gruppe Abenteurer auf ihrer Reise, um eine Kreatur namens Sin zu besiegen. Der Spieler steuert hauptsächlich den Charakter Tidus, Star des Blitzball-Teams „Zanarkand Abes“. (Obwohl Tidus der Hauptcharakter ist, bin ich mir ziemlich sicher, dass mein Freund eher an den weiblichen Figuren interessiert war – beziehungsweise an den nicht-vorhandenen Klamotten, die in der Fortsetzung immer weniger wurden *ahem*.)

Das Spiel beginnt mittendrin, und man erfährt die Geschichte von Tidus in Rückblenden. Zu Tidus gesellen sich Yuna (ein Medium), Wakka (Kapitän eines anderen Blitzball-Teams), Schwarzmagierin Lulu, Krieger Kimahri, Rikku (eine von Yuna’s Cousinen), Leibgardist Auron und andere Gesellen, um gegen böse Bestien zu kämpfen. Die Charaktere können im Laufe des Spiels lernen und ihre Fähigkeiten verbessern – je nachdem, welche Gegner man bekämpft und welche Gegenstände man auf der Reise einsammelt.

Von „Blitzball“ weiss ich nur noch, dass ich nicht besonders gut darin war. An die genaue Handlung kann ich mich nicht mehr besonders gut erinnern, und für die Fortsetzung „Final Fantasy X-2“ hatte ich wegen der Uni nicht besonders viel Zeit.

Die vielen Filmsequenzen fand ich ungewohnt und teilweise sogar irritierend, aber für viele Spieler machten gerade diese „Mini-Filme“ den Reiz aus. Action und Romantik halten sich die Waage, was das Spiel wohl auch sowohl für Männlein als auch für Weiblein gleichermassen interessant machte.

Fans und Kritiker loben FFX und FFX-2 als die besten Teile der Fantasy-Reihe. Beurteilen kann ich das nicht, aber beliebt müssen die Spiele schon sein – vor einigen Jahren veröffentlichte Square Enix noch ein HD-Remake der beiden Teile.

 

 

10 Computerspiele in 10 Wochen (VII) – Tetris (1984)

Viele meiner Lieblingsspiele für Zwischendurch ähneln dem Konzept von  „Tetris“. Dabei gilt es, ähnliche Formen oder Farben puzzleartig zusammen- und damit zum Verschwinden zu bringen, bevor sich die Spielsteine zu hoch aufstapeln.

Tetris für den Game Boy (Nintendo, 1989)

Das Konzept funktioniert mit Spielsteinen als Klötzchen, als Kugeln oder Bälle, mit Katzen, Meeresgetier, Vögeln auf Drahtseilen oder in Form von Pillen (siehe dazu den Blogbeitrag zu „Dr. Mario“).

Das Original soll dabei aber nicht vergessen gehen – oder die Version, die man für das Original hält. Tatsächlich ist die Entwicklungsgeschichte ziemlich abenteuerlich und war nicht für alle Erfinder und Mit-Entwickler von finanziellem Erfolg; geschweige denn Anerkennung gekrönt.

Bei uns wurde Tetris vor allem deshalb bekannt, weil es im Lieferumfang einiger berühmter Nintendo- und Windows-Produkte inbegriffen war. Ich kam mit „Tetris“ in erster Linie durch den ausgeliehenen Game-Boy (ab 1989) in Kontakt. Wer könnte diese Musik vergessen?

Ich spielte „Tetris“ aber auch auf Papa’s Rechner mit Windows 3.1 (ab 1990). Hat aber irgendwie nicht ganz soviel Spass gemacht. Die Hintergründe waren schreiend bunt; ja fast schon störend. Und die Musik hat mir ebenfalls gefehlt.

Zwischendurch darfs aber auch mal einer der vielen Klone sein, um Abwechslung ins Gehirn zu bringen – zum Beispiel die 3-D-Version.

Übrigens: „Tetris“ spielen kann auch heilsam sein. In 2012 berichtete ein wissenschaftlicher Artikel über eine Studie, bei der Tetris-spielende Patienten mit einer posttraumatischen Belastungsstörung nach einem Autounfall die Anzahl von störenden Flashbacks verringern konnten. Eine englische Zusammenfassung des Artikels, der immer wieder mal zitiert wird und auf Twitter als „FunFact“ auftaucht, gibts hier.

Tetris für Windows 3.1 (Microsoft, 1990)

10 Computerspiele in 10 Wochen (VI) – Tomb Raider II (USA, 1997)

Die Tomb-Raider-Reihe um die Protagonistin Lara Croft gibt es seit 1996. Laut Wikipedia gehört die Reihe zu den meistverkauften Spieleserien der Welt.

Ich mich nicht erinnern, ob ich den ersten Teil je gespielt habe. Gestartet bin ich mit Teil 2, der nicht nur auf Spielekonsolen, sondern für Windows auf PC veröffentlicht wurde. Es war das Spiel meines damaligen Freundes, und ob des Covers habe ich tatsächlich die Augen gerollt – ja, die Oberweite ist absolut bescheuert.

Das Spiel hatte mich aber trotzdem gepackt – weil es genau die Art von Games ist, die ich auch heute noch am liebsten spiele. Lara Croft ist so in etwa ein weiblicher Indiana Jones – ebenfalls Archäologin ohne Sinn für Regeln, allerdings ohne Lasso oder Cowboy-Hut. Möglicherweise war dies sogar das erste dreidimensionale Spiel mit Rundumsicht, das ich je auf dem PC gespielt habe. Dementsprechend schwierig empfand ich auch die ersten Levels.

 

In Teil 2 sucht die Archäologin Lara Croft den Dolch von Xian. Allerdings hat Marco Bartoli, Kopf einer Mafiaorganisation, dasselbe Ziel. Im Spielverlauf müssen Rätsel gelöst, Gegenstände wie Jadedrachen gesucht und gefunden werden – und manchmal auch auf Gegner (oder Tiger) geschossen werden. Es gab viele unterschiedliche Schauplätze, aber am meisten erinnere ich mich an Venedig und den Trainings-Parcours vor Lara’s Haus – wahrscheinlich, weil ich damit so viel Zeit verschwendet hab und nie weiterkam *schäm*.

Auch eines dieser Games, die ich glaubs nie fertiggespielt habe… da ich damals keinen eigenen Computer hatte, sondern den von Papa besetzen musste, konnte ich nicht stundenlang dran sitzen, um auch ordentlich vorwärts zu kommen.

Originale Bilder zu finden ist aktuell nicht ganz einfach, weil demnächst eine weitere Realverfilmung ins Kino kommt – diesmal nicht mit Angelina Jolie, sondern mit Alicia Vikander. Angeblich basiert die Handlung auf der Spielversion von 2013, damals eine Art Reboot der Reihe.

10 Computerspiele in 10 Wochen (V) – SimCity 3000 (USA, 1999)

Die SimCity-Reihe gibt es seit 1989. Wie in einem früheren Blog-Beitrag erwähnt, fand ich SimCity bereits als Kind superspannend.

Ich konnte mich stundenlang dran verweilen, auch wenn mich meine fehlenden Englisch-Kenntnisse und die bösen Katastrophen hin und wieder zur Verzweiflung brachten. Mit der Fortsetzung „SimCity 2000“ hatte ich nicht viel Kontakt. Auch die Version für den SNES konnte mich nicht wirklich fesseln.

 

Richtig gepackt hat es mich später mit „SimCity 3000“. Da war ich schon etwa 20, als PC-Games-spielende Frau in meinem Umfeld anscheinend immer noch so etwas wie eine Exotin und eigentlich mit Studium und Nebenjob beschäftigt. Die Zeit, die ich aufs Gamen verwenden konnte, wurde zunehmend knapper. Als ich schliesslich irgendwann ein neues Laptop benötigte, das ich mit Windows XP bestücken musste, wars sowieso fertig: auf XP wollte das Spiel partout nicht gespielt werden.

SimCity-3000

 

Viele Jahre später mit Windows 7 schaffte ich es dann tatsächlich, das Spiel wieder zum Laufen zu bringen. Dafür brauchte ich lediglich ein paar Stunden googlen, diverse Installationen und De-Installationen, den Download (falscher) Patches und zig Fehlermeldungen beim Start. Ausserdem musste die CD konsequent im Laufwerk bleiben.  Computerexperten dürfen jetzt gerne schmunzeln, aber für mich zählte nur: Es läuft! Freude herrscht!

Ich glaube, ich muss mal wieder nach der CD suchen… oder nach „Industriegigant“. Und „Tomb Raider“…

 

10 Computerspiele in 10 Wochen (IV) – Lemmings (USA, 1991)

In der realen Welt sind Lemminge knuffige, pelzige Tierchen – in der digitalen Welt sind sie grünhaarige Geschöpfe im blauen Kleidchen, die ohne nachzudenken geradeaus hintereinander herwatscheln, bis sie sich entweder an einem Hindernis die Nase stossen und die Richtung ändern müssen oder irgendwo runterfallen.

Lemmings“ ist eine Reihe von Computerspielen des Entwicklers DMA Design, die ab 1991 veröffentlicht wurden. Die Aufgabe jedes einzelnen Levels: Eine Horde von Lemmingen von einem Eingang zu einem Ausgang führen. Dabei muss man möglichst viele Lemminge vorbei an Hindernissen, Abgründen und Fallen leiten, weil jeweils eine bestimmte Mindestanzahl den Ausgang erreichen muss, um das Level zu schaffen.

Man kann jedem Lemming einen bestimmten „Job“ zuordnen, zum Beispiel graben, hacken, den Weg blockieren, Treppen bauen oder klettern. Die anderen Lemminge watscheln ihm dann einfach nach, wenn der Weg endlich frei ist. Das Problem: Die Lemminge watscheln auch nach, wenn der Weg in den sicheren Tod führt. Es gibt in jedem Level nur eine bestimmte Anzahl an Arbeiten zu vergeben und es sind nicht immer alle Jobs verfügbar. Und einen Countdown gibt’s auch noch, uff!

Nicht ganz einfach, also. Ich spielte es damals im DOS-System auf Papas Rechner und liebte es. Die Lemminge sind sehr einfach animiert, aber absolut liebenswert. Die Levels werden immer grösser und komplizierter, und verschiedene Landschaften gibt’s auch zu bestaunen. Ein toller Spass also.

10 Computerspiele in 10 Wochen (III) – Dr. Mario (Japan, 1990)

Das Konzept von „Tetris“ ist wohl ziemlich jedem bekannt – es geht darum, ähnliche Formen oder Farben puzzle-artig zusammen- und damit zum Verschwinden zu bringen, bevor sich die Spielsteine zu hoch aufstapeln.

Das Konzept funktioniert mit Spielsteinen als Klötzchen, Bälle, Katzen, fluffigen Kugeln mit Augen, Vögeln auf Drahtseilen oder eben im Falle von „Dr. Mario“ mit einfarbigen oder zweifarbigen Pillen.

Dr. Mario wurde 1990 für Nintendo NES entwickelt, ist aber auch für andere Nintendo-Konsolen (z.B. Nintendo64, GameBoy Advance, Wii) erhältlich. Die Figur tritt zudem auch in anderen Nintendo-Spielen in Erscheinung.

Wieso Mario hier als Arzt auftritt, habe ich keine Ahnung. Laut MarioWiki arbeitet Dr. Mario im „Mushroom Kingdom“ Spital mit Krankenschwester Toadstool. Ein Experiment geht schief und Viren brechen aus, weshalb Dr. Mario sich mit Multivitaminen bewaffnet, um dem Ausbruch Herr zu werden. Aha.

Naja, muss man nicht wissen, wer und weshalb und warum. Spass machts alleweil.