11 Musikvideos in 11 Wochen (X) – Take On Me (Aha, 1985)

Es gibt wohl keine Hitliste der besten, grössten, bekanntesten… Musikvideos, ohne dass auch das Video zu „Take On Me“ von Aha drin vertreten ist.

Das Lied wurde bereits 1984 veröffentlicht, war aber noch kein Kassenschlager. Das Video ist eine Mischung aus Real- und Comicverfilmung und war damals bahnbrechend. Insgesamt wurden 3000 Aufnahmen mit der Rotoskopie-Technik aufgenommen; die Fertigstellung dauerte laut Wikipedia happige 16 Wochen.

Das Musikvideo wurde von MTV rauf- und runtergesendet und damit weltweit bekannt gemacht – und gewann 1986 gleich sechs MTV Video Music Awards (bei insgesamt 8 Nominierungen).

Übrigens: Laut diesem Artikel hat Trixi Studios kürzlich eine App fertig gestellt, so dass theoretisch jeder sein eigenes Video im Stil von „Take On Me“ auf seinem iPhone drehen kann. Die App ist nicht im Handel erhältlich, und anscheinend ist es auch nicht geplant, sie anderen zugänglich zu machen… aber wer weiss?

Das Endergebnis sieht nicht mal so schlecht aus… und vor allem muss man nicht 16 Wochen dran werkeln.

 

11 Musikvideos in 11 Wochen (IX) – Torn (Natalie Imbruglia, 1997)

Ein weiteres Lied, das ich damals als CD-Single gekauft hatte. „Torn“ vom „Brügeli“, wie wir sie auf Schweizerdeutsch liebevoll nannten. Es ist auch das einzige Lied, das ich so aus dem Stegreif von Natalie Imbruglia nennen kann.

Was ich vor diesem Blogbeitrag gar nicht wusste: Das Lied ist eine Cover-Version.

Geschrieben wurde es von Scott Cutler, Anne Preven and Phil Thornalley. Anne Preven performte den Song ausschliesslich live.  Als erste Single herausgebracht wurde es 1993 von  Lis Sørensen in dänischer Sprache – mit dem Titel „Brændt“ (Burned). Anne Preven’s Band „Ednaswap“ brachte es schliesslich 1995 doch noch auf den Markt.

Ein Hit wurde der Song aber erst zwei Jahre später. Wie man hören kann, kommt Imbruglia’s Coverversion der Version von Ednaswap ziemlich ähnlich.

In der Zwischenzeit wurde das Lied auch immer wieder mal von anderen Sängerinnen gecovert – zum Beispiel von Trine Rein.

Die Band hat das Lied später nochmals neu aufgelegt und rausgebracht, so wie sie es jeweils live performt haben – und das ist doch tatsächlich meine Lieblingsversion.

Wer mehr wissen will, einfach mal auf YouTube und ein bisschen nachforschen. Heute ist das mit der Internet-Geschwindigkeit ja kein so grosses Problem mehr.

11 Musikvideos in 11 Wochen (VIII) – MMM MMM MMM MMM (Crash Test Dummies, 1994)

Ein Songtitel, der nur aus einem einzigen Buchstaben besteht. Wo gibts denn so was?

„MMM MMM MMM MMM“ ist ein weiteres Lied der 90er, das auf MTV rauf und runter lief. Wegen des Lieds gilt die Band als One Hit Wonder, obwohl sie laut Wikipedia noch 6 weitere CDs veröffentlicht haben. Ich muss gestehen, dass mir kein anderes Lied der „Crash Test Dummies“ einfällt.

Das Lied finde ich immer noch toll. Schade, dass man es nie mehr im Radio hört.

11 Musikvideos in 11 Wochen (VII) – Crawling (Linkin Park, 2001)

Aus aktuellem Anlass.

Obwohl ich viele Lieder von Linkin Park auf meinem iPod habe und sie oft höre, kenne ich die dazugehörigen Musikvideos kaum. Ich habe in den vielen Jahren meiner Studienzeit ohne Fernseher gelebt, und mein damaliges Laptop war zu alt und das Internet (erst per Modem, danach mit wackeligem Test-WLan) zu langsam, um mich durch YouTube-Videos zu pflügen.

Ist auch nicht so, als ob ich neben Lernen, Praktika und Nebenjobs viel Zeit fürs Surfen gehabt hätte.

Das Video von „Crawling“ ist mir allerdings geblieben – vielleicht, weil dies das erste Lied von Linkin Park ist, das ich damals kennengelernt habe. Vielleicht auch, weil Sänger Chester Bennington häufig über das Musikvideo und seinen Hintergrund in Interviews gesprochen hat.

11 Musikvideos in 11 Wochen (VI) – Land of Confusion (Genesis, 1986)

Ein Musikvideo mit Marionetten. Wie soll man das als Kind nicht absolut faszinierend finden, selbst wenn die Püppchen nicht wirklich putzig sind und die Special Effects für den heutigen Standard mehr als grottenschlecht?

(Es hilft natürlich, dass das Video zu einem tollen Lied einer starken Band gehört).

Wie politisch das Lied eigentlich ist und wen die Puppen alles darstellen sollen, war mir damals natürlich noch nicht klar.

11 Musikvideos in 11 Wochen (V) – Where The Wild Roses Grow (Nick Cave & The Bad Seeds/Kylie Minogue, 1995)

„Where the Wild Roses Grow“ erzählt die Geschichte von einem Mann, der seine Geliebte umbringt.

Eigentlich eine tragische Geschichte mit einem tragischen Video, aber mir gefällt trotzdem beides.

Das Lied ist die bislang erfolgreichste Single der Band. Für Kylie Minogue, die wegen ihrer Pop-Songs in den 80ern eher belächelt worden war, bedeutete die Single ein kleines Karrieren-Revival.

 

11 Musikvideos in 11 Wochen (IV) – Why Does My Heart Feel So Bad? (Moby, 1999)

Damals, vor vielen vielen Jahren, als MTV noch… ach ja. Ihr wisst schon.

Moby hatte damals so einige Hits am Start; aber es ist Jahre her, seit ich dieses Lied zum letzten Mal gehört habe.

Das Video ist von Antoine de Saint-Exupéry’s „Der Kleine Prinz“ inspiriert und zeigt die Figur „Little Idiot“.