13 Bücher in 13 Wochen (XIII) – Ein Buch, das du demnächst lesen willst

Auf meinem aktuellen Stapel noch zu lesender Bücher (SUB) gibt es ja eine nicht gerade kleine Auswahl, wie man im letzten Beitrag sehen konnte. Die Reihenfolge, welches Buch ich als nächstes lesen werde, ist noch nicht festgelegt. Aktuell lese ich grad drei Taschenbücher parallel: „Wallbanger“ von Alice Clayton (im Bett), „Uptown Girl“ von Olivia Goldsmith (sollte ich mal wieder in die Hand nehmen *seufz*) und „Leichenblässe“ von Simon Beckett (im Zug).

Als nächstes werde ich mir wahrscheinlich „Wake“ von Abria Mattina zu Gemüte führen.

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13 Bücher in 13 Wochen (Extra IV) – Dein aktueller SUB

Viele Bücherleser posten regelmässig ihren SUB (Stapel ungelesener Bücher). Mein letztes SUB-Bild hab ich doch tatsächlich letzten Oktober gezeigt – im Rahmen dieses Blogstöckchens. Und es scheint sich irgendwie gar nicht sooooo viel verändert zu haben:

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Einige Bücher liegen doch schon echt lange auf dem Stapel. Irgendwie kommen immer wieder andere Bücher dazwischen, die ich zuerst lesen will *lach*.

13 Bücher in 13 Wochen (XII) – Ein Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast

Jocelyne, eine Tochter aus „gutem Hause“, verliebt sich in den Gitarristen Laurent und erfährt später fast zufällig, dass sie HIV-infiziert ist. Der Comic zeigt, wie Jo lernt, mit Hilfe ihrer Freunde ihr Schicksal anzunehmen und wie sie bis zum Schluss ihre ganze Energie gegen den unaufhaltsamen Fortschritt der Krankheit mobilisiert.

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Der Comic „Jo“ wurde in den 90er Jahren von Derib (Autor / Zeichner der Yakari-Comics) mit Hilfe einer Stiftung veröffentlicht und war damals DAS Standardwerk zur Aufklärung über HIV und AIDS  in den Schulen. Praktischerweise konnten die Lehrer es grad auch noch in den Französisch-Unterricht einbinden. Man kann heute noch eine (französische) Neuauflage aus dem Jahr 2001 kaufen und die dazugehörigen Vokabular-Lernhilfen downloaden. Und anscheinend ist auch noch die rätoromanische Version erhältlich…

13 Bücher in 13 Wochen (XI) – Das 16. Buch in deinem Regal von links

Wie kommt frau über ihre grosse Liebe hinweg? Mit Wildwasser-Rafting, Fallschirmspringen und Rachegelüsten…

Hydraulic Level Five (Sarah Latchaw)

Aspen Kaye Trilby  hat ein Problem. Eine ihrer besten Freundinnen heiratet, und Aspen ist Brautjungfer. Dummerweise wird auch der Bruder der Braut an die Hochzeit kommen – und der ist gleichzeitig Aspens Ex-Ehemann Samuel.

Samuel Cabral ist kurz nach der Scheidung durch eine Bestseller-Roman-Reihe zum gefeierten Star geworden und lebt seit Jahren in New York. Und während der Hochzeits-Vorbereitungen für seine Schwester eigentlich gerade auf einer Buch-Tournee, um sein neustes Werk vorzustellen. Nicht nur, dass er sowohl Aspen als auch ihren gemeinsamen Freundeskreis zur Inspiration seiner Charaktere genutzt hat. Nicht nur, dass er die Hauptfigur in seinem aktuellen Buch (die seiner Ex-Frau Aspen nachempfunden ist) sterben lässt. Nein, er bringt auch noch seine bildhübsche Lektorin als Gast zur Hochzeit mit.

Da nicht nur Aspen, sondern auch ihre Freunde noch ein oder zwei Hühnchen mit ihm zu rupfen haben, ist das Chaos vorprogrammiert…

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„Hydraulic Level Five“ tönt nach Kuschelromanze und Spass à la „Sex and the City“, ist es aber nicht. Kaye weiss immer noch nicht, warum sich Samuel damals eigentlich von ihr scheiden lassen wollte, und die Gründe werden nach und nach enthüllt.Das Buch wird aus Aspens Sicht erzählt, aber über eingeschobene Textteile (Auszüge aus Samuels noch unveröffentlichtem Buch, an dem er gerade schreibt) erfährt man auch eine andere Seite der Geschichte. Mal was anderes mit einem nicht so ganz vorhersehbaren Ende.

13 Bücher in 13 Wochen (X) – Warum zur Hölle wurde dieses Buch verfilmt?

Es ist nicht das erste Mal, dass ich mich hier über meiner Meinung nach nicht gelungene Buchverfilmungen auslassen. Im Gegensatz zu „The Beach“ und „Shopaholic“ habe ich aber das dazugehörige Buch nicht im Vorfeld gelesen. Und das wird sich auch nicht ändern: Ich fand den Film nämlich so langweilig-schlecht, dass ich das Buch gar nicht erst in die Finger nehmen werde…

The saddest people I’ve ever met in life are the ones who don’t care deeply about anything at all. (Savannah)

Dear John (USA, 2010)

Savannah Curtis (Amanda Seyfried) begegnet während ihrer Semesterferien dem Soldaten John Tyree (Channing Tatum), der gerade auf Heimaturlaub ist und seinen Vater besucht. Savannah und John verlieben sich ineinander, haben jedoch nur noch zwei Wochen, bis sie zurück ans College und er zu seinem Stützpunkt nach Deutschland muss. Die beiden wollen Kontakt halten und schreiben einander Briefe.

Aufgrund der Anschläge vom 11. September entschliest sich John, entgegen seinem Versprechen, um zwei weitere Jahre zu verlängern. Irgendwann vergehen zwei Monate ohne eine schriftliche Nachricht von Savannah. Mit ihrem darauf folgenden Brief beendet sie die Beziehung und teilt John mit, dass sie sich mit einem anderen Mann verlobt habe…

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Generell halte ich es mit Filmen ähnlich wie mit Büchern: Wenn ich ihnen genügend Zeit gewidmet habe, kann ich sie nicht einfach ausschalten / weglegen, denn dann wäre die bereits investierte Zeit für die Katz gewesen. Nach einer Stunde gucken war ich aber mehr und mehr versucht, den Finger auf den Ausschalt-Knopf zu drücken. Mangels Alternative im TV-Programm liess ich es dann aber bleiben.

Wie gesagt kann ich den Film nicht aufgrund des Buches beurteilen. Ich kenne auch nicht besonders viele Bücher von Nicholas Sparks, der die Romanvorlage (auf dt.: Das Leuchten der Stille) geschrieben hat. Ich mag eigentlich auch kleine, feine Filme, die keine Hollywood-Blockbuster sind. Aber die Figuren sind mir einfach zu flach. Da der gute Engel, dort der heroische Kriegsheld. Drama gibt es, aber nur im Privaten und auch da kann ich mich weder in die Charaktere hineinversetzen noch sind sie mir am Ende sympathisch. Und das Ende ist sowieso doof, obwohl nicht schnulzen-typisch. Das einzige, was mir an dieser Verfilmung noch gefallen hat, war die Schauspiel-Leistung von John’s Vater (Richard Jenkins). Definitiv nichts für mich. Mir gefällt ja noch nicht mal der Tatum; also hatte ich nicht mal was sexy-schönes zum angucken als Trostpflaster *lach*…

No matter where you are in the world,the moon is never bigger than your thumb.  (John)

13 Bücher in 13 Wochen (Extra III) – Ein Abschnitt von Seite 65 aus dem 14. Buch in deinem Regal von rechts

Nachdem er weg war, lehnte ich meinen Kopf an die Rückenlehne und schloss die Augen. Ich wollte das alles nicht. Aber wer wollte das schon. Die tote Frau bestimmt nicht. Ich dachte an die Bilder, die ich gerade gesehen hatte, und mir wurde klar, dass ich, genau wie sie, keine Wahl hatte.

(Simon Beckett: Die Chemie des Todes)

13 Bücher in 13 Wochen (IX) – Ein Buch, das dich zum Weinen bringt

Eins vorweg: Das Buch bringt einen stellenweise auch zum Lachen. So zum Lachen, dass einem sogar die Tränen kommen. Bis diese Tränen dann später aus anderen Gründen kommen…

“That’s the thing about pain,“ Augustus said, and then glanced back at me. „It demands to be felt”

The Fault in Our Stars (John Green)

Hazel ist 16 und hat Krebs. Zwar hat sie dem Tod mit Hilfe eines neuen Medikaments nochmals ein Schnippchen geschlagen, doch ist es nur ein Aufschub auf Raten. Es haben sich Metastasen in der Lunge gebildet, weshalb Hazel auf ein Sauerstoffgerät angewiesen ist und nicht weiss, wann ihre Organe endgültig versagen werden.

In der Selbsthilfegruppe trifft sie auf Augustus Waters, der zwar durch seinen Krebs ein Bein verloren hat, aber zum Glück in Remission ist. Die beiden freunden sich an und Hazel verrät Augustus ihren sehnlichsten Wunsch: Sie möchte den niederländischen Autor ihres Lieblingsbuches treffen, um ihn zu fragen, wie es mit ihren Lieblingscharakteren aus dem Buch weiterging….

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„The Fault in Our Stars“ (dt. Titel: Das Schicksal ist ein mieser Verräter) ist als Jugendbuch deklariert, berührt aber heftig emotionale Themen. Das Buch ist aus Hazel’s Sicht erzählt und deshalb bedient sich der US-amerikanische Autor John Green einer jugendlichen Sprache, die man absolut glauben kann und niemals ins Kitschige abfällt. Auch wenn Hazel und ihre Freunde zynischer sind als ein Durchschnitts-Teenie und schwerwiegendere Entscheidungen zu treffen haben, schlagen sie sich zusätzlich auch noch mit „normalen“ Themen der Jugendlichen rum wie zum Beispiel nervige Eltern oder die Irren und Wirren der ersten Liebe. Ein Buch, das mich sehr berührt und aufgewühlt hat. Und ich irgendwann definitiv nochmals lesen werde.

Die Verfilmung (mit Shailene Woodley und Ansel Elgort) kommt übrigens bereits dieses Jahr ins Kino. Taschentücher nicht vergessen!

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“Without pain, how could we know joy?‘ This is an old argument in the field of thinking about suffering and its stupidity and lack of sophistication could be plumbed for centuries but suffice it to say that the existence of broccoli does not, in any way, affect the taste of chocolate.”