10 Computerspiele in 10 Wochen (VI) – Tomb Raider II (USA, 1997)

Die Tomb-Raider-Reihe um die Protagonistin Lara Croft gibt es seit 1996. Laut Wikipedia gehört die Reihe zu den meistverkauften Spieleserien der Welt.

Ich mich nicht erinnern, ob ich den ersten Teil je gespielt habe. Gestartet bin ich mit Teil 2, der nicht nur auf Spielekonsolen, sondern für Windows auf PC veröffentlicht wurde. Es war das Spiel meines damaligen Freundes, und ob des Covers habe ich tatsächlich die Augen gerollt – ja, die Oberweite ist absolut bescheuert.

Das Spiel hatte mich aber trotzdem gepackt – weil es genau die Art von Games ist, die ich auch heute noch am liebsten spiele. Lara Croft ist so in etwa ein weiblicher Indiana Jones – ebenfalls Archäologin ohne Sinn für Regeln, allerdings ohne Lasso oder Cowboy-Hut. Möglicherweise war dies sogar das erste dreidimensionale Spiel mit Rundumsicht, das ich je auf dem PC gespielt habe. Dementsprechend schwierig empfand ich auch die ersten Levels.

 

In Teil 2 sucht die Archäologin Lara Croft den Dolch von Xian. Allerdings hat Marco Bartoli, Kopf einer Mafiaorganisation, dasselbe Ziel. Im Spielverlauf müssen Rätsel gelöst, Gegenstände wie Jadedrachen gesucht und gefunden werden – und manchmal auch auf Gegner (oder Tiger) geschossen werden. Es gab viele unterschiedliche Schauplätze, aber am meisten erinnere ich mich an Venedig und den Trainings-Parcours vor Lara’s Haus – wahrscheinlich, weil ich damit so viel Zeit verschwendet hab und nie weiterkam *schäm*.

Auch eines dieser Games, die ich glaubs nie fertiggespielt habe… da ich damals keinen eigenen Computer hatte, sondern den von Papa besetzen musste, konnte ich nicht stundenlang dran sitzen, um auch ordentlich vorwärts zu kommen.

Originale Bilder zu finden ist aktuell nicht ganz einfach, weil demnächst eine weitere Realverfilmung ins Kino kommt – diesmal nicht mit Angelina Jolie, sondern mit Alicia Vikander. Angeblich basiert die Handlung auf der Spielversion von 2013, damals eine Art Reboot der Reihe.

Durchgeknallt

"Maybe everyone out there is a liar. And maybe the whole world is stupid, and ignorant. But I’d rather be in it. Id‘ rather be fucking in it, than down here with you." (Susanna)
 
Girl, Interrupted (USA, 1999)

Susanna (Winona Ryder) wird nach einem (vermeintlichen) Selbstmordversuch Ende der 60er Jahre in eine psychiatrische Anstalt für junge Frauen eingeliefert. Diagnose: Borderline-Persönlichkeitsstörung. In der Klinik schliesst sie sich Mitpatientin Lisa (Angelina Jolie), einer charismatischen Soziopathin an. Nach einem Aufenthalt von 18 Monaten und diversen Ereignissen und Verwicklungen entschließt sich Susanna, wieder der Welt da draußen ins Auge zu sehen und das zu werden, was sie zuvor auch schon irgendwie wollte: Schriftstellerin.

Der Film basiert auf der wahren Geschichte von Susanna Kaysen. Angelina Jolie erhielt für diese Rolle einen Oscar für die beste Nebendarstellerin – zu Recht, wie ich finde. Mit Winona Ryders Leistung kann ich mich irgendwie nicht so recht anfreunden…

"Razors pain you, rivers are damp, acid stains you, drugs cause cramps, gun aren’t lawful, nooses give, gas smells awful, you might as well live." (Lisa)