Zwei-Wochen-Rückblick (September 2017/2)

GESEHEN: Finale der 2. Staffel von „Lie to me “

GEARBEITET: Daten töggelen

GEHÖRT: „No Roots“ (Alice Merton)

GELESEN: FanFiction

GETAN: Eine Vorstellung von „Mummenschanz“ besucht

GEGESSEN: Trauben

GETRUNKEN: Wasser

GESCHRIEBEN: Blogbeiträge

GEFREUT: Besuch von Mama

GEKOCHT: Ghackets und Hörnli

GEÄRGERT: Eine Woche lang Streckenunterbruch beim Bus zur Arbeit

GERÄTSELT: Wieviele Tage noch bis Weihnachten?

GEWUNDERT: Heute sollte es doch nicht regnen?

GEFAHREN: Bus, Zug, Bus, Zug

GETÄUSCHT: Ist ja gar nicht so kalt; hätte die Jacke gar nicht anzuziehen brauchen.

GEPREDIGT: Dieses Jahr fange ich früher an, über Weihnachtsgeschenks-Ideen nachzudenken

GEWÜNSCHT: Ferien

GENERVT: kaum ist eine Rechnung einbezahlt, folgt auch schon die nächste

GEKAUFT: Zugticket nach Deutschland

GEPLANT: packen

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10 Computerspiele in 10 Wochen (I) – Sokoban (Japan, 1982)

Wir hatten relativ früh einen Computer zuhause stehen, den mein Vater zum Arbeiten brauchte. Meine Schwester und ich durften hin und wieder damit zeichnen (mit einem Programm namens „Paintbrush“) oder eben Spiele spielen.

Einige dieser Spiele waren schon auf dem Rechner installiert (z.B. „Tetris“). Viele davon mussten aus MS-DOS gestartet werden (z.B. „Lemmings“). Einige dieser Spiele verlangten, dass zuerst eine grosse schwarze Scheibe (nein, keine Schallplatte) eingeschoben wurde, bevors losgehen konnte. Dazu gehörte auch „Kisten schieben“.

Sokoban wurde laut Wikipedia 1982 in Japan zum ersten Mal der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt. Es gibt mehrere Varianten davon, aber das Ziel ist es immer, eine bestimmte Anzahl Kisten an die dafür vorgesehenen Plätze zu verschieben. Dafür stehen entweder nur eine bestimmte Anzahl Spielzüge zur Verfügung oder man muss es in möglichst wenig Spielzügen ins nächste Level schaffen.

Die Kisten können nur geschoben, nicht gezogen werden – und wenn man sie aus Versehen an eine Wand oder in eine Ecke schiebt, dann oha.

Beim Wechsel in ein neues Level bestieg man den Lift. Diese Farben! Diese Grafik! Definitiv ein Höhepunkt meiner Kindheit – vor allem, weil wir nicht so oft fernsehen oder am Computer spielen durften.

(Ich bin mir sicher, meine Neffen würden mich auslachen, wenn ich ihnen sowas zum Ausprobieren geben würde.)

Übrigens: Einige dieser grossen „Scheiben“ ganz links müsste mein Papa immer noch irgendwo zuhause in einer Kiste rumvegetieren haben…

 

Blogstöckchen XIV – 10 Computerspiele in 10 Wochen

In meinen letzten Blogstöckchen ging es um Musikvideos, Bücher oder TV-Serien – nun muss ich mal etwas ganz anderes zum Thema machen: Computerspiele.

Ich würde mich nicht als typische Zockerin bezeichnen – aber Computerspiele haben mich schon von klein auf fasziniert. Wie gerne hätte ich einen GameBoy gehabt *seufz*. Stattdessen haben wir halt an Papas PC gespielt oder auf den Konsolen von Freunden.

Irgendwann bekam ich den alten Nintendo64 meines Freundes, der sich eine Playstation zugelegt hatte. Und mit 22 oder so hatte ich dann tatsächlich doch noch meine eigene Spielkonsole: Eine xBox. Funktioniert übrigens immer noch, auch wenn sie momentan eher ein Schattendasein fristet.

60 Dinge, an denen du erkennen kannst, dass du viel liest (II)

11. Du hast immer ein Buch in deiner Tasche.
Früher schon. Heute ist es nicht immer ein Buch, aber auf jeden Fall Lesestoff.

12. Wenn dich jemand fragt, was du dir zum Geburtstag / zu Weihnachten / zum Jahrestag wünschst, antwortest du: “Ein Buch!”
Natürlich.

13. Es gibt Bücher, die du eigentlich auswendig kannst, sie aber dennoch immer wieder lesen musst.
Stimmt.

14. Wenn dich jemand nach deinen Hobbies fragt, antwortest du: “Lesen”.
Klar. Macht sich auch auf jeden Fall besser, als „Im Internet rumsurfen, in Foren diskutieren und über TV-Serien bloggen“ zu sagen 😉

15. Deine Bücher liegen überall herum, weil einfach nicht genug Platz für alle da ist. Selbst wenn du das Regal bis zum Limit voll stopfst.
Absolut richtig.

16. Dein Bücherregal ist nach einem ganz bestimmten System geordnet, welches dir ermöglicht alle Bücher sofort zu finden.
Die Systeme sind ziemlich einfach: Fachliteratur nach Grösse der Bücher, Trivialliteratur nach Farbe.

17. In deinem Bücherregal ist jedes nur erdenkliche Genre vertreten.
Stimmt.

18. Du würdest gern mal ein Buch veröffentlichen.
Wer nicht? 

19. Wer eins deiner Bücher bekleckst, verknickt, verdreckt, einreisst oder sonst irgendwie beschädigt, gehört bestraft.
Man muss es ja nicht gleich übertreiben, aber ein kleines bisschen Strafe muss da schon sein.

20. Du kannst gleichzeitig Lesen und Gehen.
Kann ich. Ist aber nicht unbedingt empfehlenswert…

60 Dinge, an denen du erkennen kannst, dass du viel liest (I)

  1. Du hast mehr Bücher als Schuhe.
    Logisch. Ist ja keine Kunst.
  2. Du kennst dich in der Bücherei besser aus, als die Bibliothekarinnen.
    Ich habe für eine Seminararbeit 3 Monate in der Landesbibliothek verbracht und hätte eigentlich einen eigenen Angestellten-Badge bekommen sollen.
  3. Du bist ständig geistesabwesend und weisst nicht was dein Gegenüber gerade noch zu dir gesagt hat, weil du mit den Gedanken noch in deinem neuen Lieblingsbuch steckst.
    Kommt schon mal vor, genau. Ist aber nicht mehr ganz so schlimm wie früher.
  4. Du weißt genau, wo alle deine Bücher hingehören und merkst sofort, wenn eines fehlt.
    Aber hallo. Das sind schliesslich meine Schätzchen.
  5. Du besuchst mehr als nur eine Buchhandlung, denn wenn du nur in eine gehen würdest, wärst du jeden Tag dort – und das ist ja peinlich!
    Und Abwechslung macht schliesslich das Leben süss.
  6. Viele Leute fragen dich verwirrt, woher du soviel verrücktes Zeug weisst.
    Oh ja. Ich bin eine Enzyklopädie unnützen und verrückten Wissens…
  7. Du kannst überall lesen: Im Zug; im Bus, auch stehend, wenn es sein muss; auf der Strasse; in der Schule; im Café um die Ecke; auf dem Laufband…
    Und auf dem Stepper. In der Küche. Auf Toilette. Auf dem Balkon. Im geparkten Auto. Im Tram. Im Postauto. Liegend auf dem Teppichboden.
  8. Du kannst immer lesen: Morgens, vor der Schule; während dem Essen; während dem Gehen; im Dunkeln; in der Kirche; mitten in der Nacht …
    Der Tag hat definitiv zu wenig Stunden, um mein Lesebedürfnis zu stillen…
  9. Wenn du irgendwann mal umziehst, brauchst du mindestens 3 starke Männer, die deine Bücherkisten tragen – und selbst die sind danach fix und fertig!
    Die sind ja schon fix und fertig, wenn sie meine Schulbücher und Ordner verladen müssen. Für meien Triviallliteratur allein brauch ich mindestens zwei weitere Umzugshilfen.
  10. Du hast immer mindestens ein Buch neben dem Kopfkissen.
    Nein, aber mindestens 3 bis 4 angefangene neben dem Bett liegen.

Zwei-Wochen-Rückblick (Dezember 2016/1)

Vor vielen, vielen Jahren – genauer gesagt mit diesem Beitrag im November 2011 – hatte ich einen Zwei-Wochen-Rückblick gestartet. Ich mag es, in diesem Stil kurz über die vergangenen Tage nachzudenken und sie Revue passieren zu lassen. Ein bisschen wie Tagebuch-Schreiben (was ich ungefähr zu dieser Zeit aufgegeben habe).

Und drum werde ich wieder damit anfangen beziehungsweise damit fortfahren, bis es mir wieder verleidet.

 

GESEHEN: MacGyver Reboot 1×10

GEARBEITET: Korrekturen im Layout gesetzt

GEHÖRT: „Dangerous“ von Royal Deluxe

GELESEN: Coopzeitung

GETAN: an der Bushaltestelle rumgehüpft, um nicht festzufrieren

GEGESSEN: Weihnachtsguetzli

GETRUNKEN: Eistee mit Mandariinli-Geschmack

GESCHRIEBEN: Blogeintrag

GEFREUT: Wichtelgeschenke auf dem Schreibtisch

GEÄRGERT: kalt, kalt, kalt

GELITTEN: Besuch im Krankenhaus

GEWUNDERT: wieso gehen Leute im Winter ohne Socken aus dem Haus?

GEWÜNSCHT: Ferien

GEKAUFT: letztes Wichtelgeschenk

GEPLANT: das Badezimmer häufiger putzen