Kino-Kalender 2012: Rückblick

Ich hatte letztes Jahr in diesem Beitrag prophezeit, das Kinojahr 2012 würde noch besser werden als jenes von 2011. War es wohl auch. Wegen des Jobwechsels hatte ich aber nicht besonders viel Zeit, dieses Jahr ins Kino zu gehen – geschweige denn endlich meinen Stapel von noch zu guckender DVDs abzuarbeiten.

Hunger Games (mit Jennifer Lawrence und Josh Hutcherson)
Den Film habe ich nicht im Kino gesehen (da mehrmals von unterschiedlichen Personen versetzt), sondern nur auf DVD. Obwohl ich das Buch geradezu verschlungen hab, lautet mein Fazit: Naja. Der Film war nicht schlecht, aber irgendwie fehlte mir dieses WOW-Gefühl, das ich nach dem Zuklappen des Buches damals verspürt hatte. Da mir die Fortsetzungen nicht ganz so gut gefallen haben, werde ich mir wohl auch die nachfolgenden Verfilmungen (Teil zwei Ende November 2013) höchstens auf DVD antun.

Bel Ami (mit Robert Pattinson, Christina Ricci, Uma Thurman, Kristin Scott Thomas)
Den Film habe ich mir ganz alleine in einem Kino in Bern angeschaut. Das dazugehörige Buch habe ich allerdings immer noch nicht gelesen (mein SUB lässt grüssen). Ich bin eigentlich nicht so der Typ für Kostümfilme; diesen hier fand ich allerdings ganz gut gemacht. Im Original ist er nicht immer so gut zu verstehen, aber ich liebe es, den unglücklichen Seelen beim Schmieden böser Machenschaften zuzusehen. Und nackte Hintern und Brüste gibts neben den schönen Kostümen und Kulissen auch noch ;-). 

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My Week with Marilyn (mit Michelle Williams, Emma Watson und Eddie Redmayne)
Habe ich nicht gesehen. Soweit ich weiss, lief er auch nicht besonders lange in den Kinos. Mittlerweile müsste die DVD eigentlich draussen sein…

Cosmopolis (mit Robert Pattinson, Paul Giamatti und Sarah Gadon)
Die Buchverfilmung von Don DeLillo habe ich ganz allein in einem Kino in Lausanne geguckt – mit etwa 12 anderen Kinogängern. Es wird viel geredet und alles verstehe ich immer noch nicht – trotzdem ist es ein Genuss, den Schauspielern zuzusehen. Mehr dazu habe ich in einem früheren Beitrag bereits geschrieben. Der Film ist ganz bestimmt nicht jedermanns Sache – empfehlen kann ich ihn aber auf jeden Fall. Schade, dass er nicht in besonders vielen Kinos erschienen ist. Aber immerhin lief er im Mai in Cannes, und das ist schon eine kleine Leistung für sich.

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On the Road  (mit Garret Hedlund, Sam Riley, Kristen Stewart, Viggo Mortensen, Kirsten Dunst und Amy Adams)
Habe ich mir im Orange Open Air Kino Bern mit einer Kollegin angesehen. Das Buch fand ich teilweise etwas langfädig, aber der Film war ganz gut umgesetzt. Hie und da hätte man vielleicht das Tempo etwas schneller machen können (wobei ich wohl die Langversion gesehen habe, denn die Amis werden zum Kinostart diesen Monat eine kürzere Version bekommen), aber alles in allem bringt der Film die Gefühle und Lebensfreude (und -qualen) dieser Zeit sehr schön rüber und der Soundtrack ist natürlich sowieso toll. Die Schauspieler (v.a. Garret Hedlund und Kristen Stewart) sind zudem fantastisch. Ich denke sogar, dass es für den Film und die Schauspieler einige Award-Nominationen geben könnte.

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Snow White and the Huntsman (mit Kristen Stewart, Chris Hemsworth und Charlize Theron)
Auf den Film habe ich mich schon Monate im Vorfeld gefreut – und ich wurde nicht enttäuscht. Einige fanden, man hätten mehr draus machen können und die Kritiken fielen nicht immer sehr nett aus – aber ich fand ihn sehr gute Blockbuster-Unterhaltung mit viel Action, Humor und tollen Schauspielern. Charlize Theron ist eine grandiose böse Königin und die anderen zwei machen ihre Sache ebenfalls sehr gut. Auch auf DVD schön anzuschauen.

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The Twilight Saga: Breaking Dawn Part 2 (mit Robert Pattinson, Kristen Stewart und Taylor Lautner)
Habe ich mir mit einer Kollegin vor zwei Wochen in Fribourg angeschaut. Obwohl ich Breaking Dawn von allen Twilight-Büchern am wenigsten mag, war ich mit der Umsetzung der beiden Filme sehr zufrieden. Nur etwas länger hätten sie sein dürfen; vor allem der zweite Teil. Es passiert sehr viel in sehr kurzer Zeit und der eigentliche Kernpunkt (nämlich Bella und Edward) kommen wieder mal ein bisschen zu kurz. Das einzige was mich etwas störte war das „creepy“ Baby – ist halt immer so eine Sache, mit kleinen Kindern zu drehen. Und die Tatsache, dass man in amerikanischen Filmen zwar Köpfe abreissen und Kinder verbrennen kann, aber keine nackte Haut zeigen darf. Könnte ja schädlich sein. Pffff.

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Zwei-Wochen-Rückblick (Januar 2012/1)

GESEHEN: 2012 (Roland Emmerich)

GEARBEITET: Codebuch ins Reine  geschrieben

GEHÖRT: Cover-Version von Gotye’s „Somebody that I used to know“ (Walk off the Earth)

GELESEN: Breaking Dawn Movie Companion (Mark Cotta Vaz)

GETAN: hypothetische Ferienreisen geplant

GEGESSEN: Fischstäbchen

GESCHRIEBEN: Strategiesitzungs-Protokoll

GEFREUT: über die Eichhörnchen, die über das Gelände jagen

GEÄRGERT: über Jeans, die immer an den unpassendsten Stellen reissen

GEWUNDERT: über Leute, die einen weissen, zotteligen Geissbock an der Leine spazieren führen

GEWÜNSCHT: dass meine Wohnung zwei Zimmer mehr hätte, denn IKEA hat immer so tolle Sachen

GEKAUFT: Brillenputztüchlein

GEPLANT: aufräumen. irgendwann dann.

Kino-Kalender 2012

Das Kinojahr 2012 wird grossartig – vielleicht noch grossartiger als 2011. Hier mein vorläufig geplantes Kino-Programm für nächstes Jahr:

ab 22. März: der erste Teil der Hunger Games mit Jennifer Lawrence, Liam Hemsworth und Josh Hutcherson

ab 26. April: Bel Ami, die Verfilmung der Buchvorlage von Guy de Maupassant. Mit Robert Pattinson, Christina Ricci, Uma Thurman, Kristin Scott Thomas

ab 10. Mai: My Week with Marilyn mit Michelle Williams, Emma Watson und Eddie Redmayne

ab 23. Mai: die Buchverfilmung On the Road nach dem Roman von Jack Kerouac mit Garret Hedlund, Sam Riley, Kristen Stewart, Viggo Mortensen, Kirsten Dunst und Amy Adams

ab 31. Mai: Snow White and the Huntsman mit Kristen Stewart, Chris Hemsworth und Charlize Theron

ab 18. November: The Twilight Saga: Breaking Dawn Part 2 mit Robert Pattinson, Kristen Stewart und Taylor Lautner

ab 12. Dezember (mit Vorbehalt): Cosmopolis, der neuste Cronenberg nach dem Roman von Don DeLillo mit Robert Pattinson, Paul Giamatti und Sarah Gadon

Quelle: http://cosmopolisfilm.com/

 

immer noch ohne Kinostart: Girlfriend mit Evan Sneider, Shannon Woodward, Jackson Rathbone. vielleicht krieg ich ihn ja mal auf DVD zu sehen *seufz*

Zwei-Wochen-Rückblick (Dezember 2011/1)

GESEHEN: Eastern Promises

GEARBEITET: Daten kontrolliert, aufgeräumt und Codierbücher erstellt

GEHÖRT: Breaking Dawn Part 1 Soundtrack

GELESEN: Hochzeit zu verschenken (Sophie Kinsella)

GETAN: jede Menge Weihnachts-Kekse gebacken

GEGESSEN: Lebkuchen mit Schokoladenüberzug

GESCHRIEBEN: Aufstellung der Mobilitätskosten

GEFREUT: dass ich eine liebe Person wieder mal gesehen habe und Zeit mit ihr verbringen konnte

GEÄRGERT: über Gratis-Anzeiger, die den Briefkasten verstopfen

GEWÜNSCHT: dass der Schnee bis nach Amsterdam auf sich warten lässt

GEKAUFT: Geschenkband

GEPLANT: für Amsterdam packen. irgendwann dann.

Headboard Action!

Zu den geleakten Bildern von „Breaking Dawn“ habe ich folgenden Kommentar: Rawr!
(Nein, veröffentlichen werde ich sie hier nicht, da sie nach wie vor illegal sind. You can google it.)

Die Foren laufen heiss. Es wird fleissig diskutiert, ob Summit dahintersteckt oder nicht und wer sonst? Ob man damit 20th Century Fox kurz vor dem Release von „Water For Elephants“ eins auswischen will und dem Publikum in Erinnerung rufen, dass Rob nicht Jacob Jankowski ist, sondern Edward Cullen und damit ein Produkt von Summit? Ob alles mit Rob’s Aussage zusammenhängt, dass „Bel Ami“ einfach nicht in die Gänge kommt? Verschwörungstheorien zuhauf, und einige sind tatsächlich sehr amüsant zu lesen.

Ein offizielles Statement von den Produzenten und Summit gibts auch schon, und auch hier reagiert die Fangemeinde sehr unterschiedlich darauf. Man ist sich allerdings einig, dass es viel zu spät kommt.

Ansonsten streitet man sich darüber, ob die Darsteller überhaupt das Recht haben, sich darüber aufzuregen? Einige finden nein, da dies schliesslich ihr Job sei, und sie sollen sich gefälligst nicht so anstellen.

Meine Meinung sieht da allerdings anders aus:

„I feel bad for Rob and Kristen. It’s embarassing enough to film intimate scenes like that. It doesn’t matter how much money you get for it and that there’s only a few people around you and that you feel comfortable with your co-star. It’s still hard to do and I would understand if they feel violated.
It’s one thing to leak some pictures every month. I didn’t mind the Volvo or Edward on the mountain in Whistler. I didn’t mind the leg-hitch-scene for Eclipse. It kept everyone excited and helped to survive the long wait, maybe added even to the hype about a movie. But this was too much in my opinion.
The final product will be a PG-13-bedroom scene were Bella and Edward make love. Now we have raw material of Rob f*cking his girlfriend. Yes, it’s very hot, but it’s also very private. (And probably won’t be in the final cut now anyway.)“
(übernommen von meinem eigenen Kommentar auf http://www.robsessedpattinson.com/2011/04/filmmaker-statement-regarding-twilight.html)

Zum Statement: Ich hatte ja ganz vergessen, dass Stephenie Meyer (Mit-)Produzentin bei BD ist. Hm. Wir wissen ja alle, was passiert ist, nachdem jemand die unfertige Version von „Midnight Sun“ ins Netz gestellt hat…

OMG, jetzt werden sie den Film niemals fertigstellen!!!

😉