Butter (USA, 2011)

My name is Laura Dean Pickler, and this is the cut-throat story of greed, blackmail, sex, and butter. (Laura Dean Pickler)

Bob Pickler (Ty Burrell) hat in den letzten 15 Jahren jeweils die „Johnston County Meisterschaft im Butterschnitzen“gewonnen. Das Komittee bittet ihn, dieses Jahr nicht am Wettbewerb teilzunehmen, um auch mal anderen Talenten eine Chance zu geben.

Gute Chancen zu gewinnen hat Destiny, ein 10jähriges Pflegekind. Bobs ehrgeizige Ehefrau Laura (Jennifer Garner) meldet sich allerdings ebenfalls zum Wettbewerb an, denn sie möchte nicht auf den Ruhm und das Ansehen verzichten, an die sie sich die letzten Jahre gewöhnt hat. Vor allem, weil sie einen Gouverneursposten im Auge hat. Da ist aber auch noch Konkurrentin Brooke (Olivia Wilde), eine Stripperin und Bobs Geliebte.

Um zu gewinnen, schreckt Laura nicht davor ab, ihren Exfreund (Hugh Jackman) als Mittel zum Zweck einzusetzen…

In diesem Film (Deutscher Titel: Alles in Butter) tummeln sich noch einige weitere bekannte Schauspieler, zum Beispiel auch Alicia Silverstone oder Rob Corddry als Destiny’s Adoptiveltern. Auf den Film aufmerksam geworden bin ich allerdings wegen Ashley Greene (Twilight), die eine eher kleine Rolle darin hat.

Im Kino ist der Film bei uns nicht gelaufen, und wahrscheinlich auch nicht im Fernsehen. Ich wusste noch nicht mal, dass er auf Deutsch auf DVD erhältlich ist. Ist der Film ein Meisterwerk? Nicht wirklich. Aber er ist witzig und geht auch mal unter die Gürtellinie; spricht Themen wie Rassismus und Sexismus an. Ausserdem bringt Jennifer Garner eine ziemliche Glanzleistung als hysterische, perfektionistische Ehefrau, die unbedingt einen Butterschnitz-Wettbewerb gewinnen will. (Das Butterschnitzen ist tatsächlich eine ziemlich grosse Sachen in gewissen US-Staaten.)

Also ganz gute Unterhaltung für Zwischendurch – selbst wenn man (wie ich) eigentlich keine Butter mag.