Kino-Kalender 2011: Rückblick

Ich hatte Anfang Jahr in einem Beitrag prophezeit, das Kinojahr 2011 würde grossartig werden. Tatsächlich hatte ich mir einige Filme vorgenommen, jedoch nur einen Bruchteil umgesetzt.

Black Swan (Natalie Portman, Mila Kunis, Vincent Cassel, Winona Ryder)
Ich hatte mir eine Arbeitskollegin geschnappt und den Film im Kino gesehen. Und fand ihn grossartig, wie in einem früheren Beitrag nachzulesen. Eigentlich wollte ich mir auch mal die DVD kaufen…

 

127 Hours (James Franco)
Habe ich nicht gesehen. Ich hatte mir vorgenommen, erst das Buch zu lesen und hatte es auch mehrmals in den Händen. Aber irgendwie hat es mich dann doch nicht so sehr interessiert, es auch tatsächlich zu kaufen und zu lesen. Vielleicht nächstes Jahr. Oder so.

Water For Elephants (Reese Whiterspoon, Robert Pattinson, Christoph Waltz)
Den Film habe ich sogar zweimal gesehen – das zweite Mal spontan in Berlin, nachdem ich gefühlte 30 Stunden in der Stadt rumgelaufen bin und mich mal irgendwo bequem hinsetzen wollte *lach*. Der Eintritt war dank des tiefen Euro-Kurses grad mal halb so teuer wie in der Schweiz, und die Filme laufen im Originalton, ohne dass die Leinwand durch Untertitel in zwei Sprachen verschandelt wird. War ein echter Genuss! Die DVD hab ich allerdings immer noch nicht. Es widerstrebt mir, so viel Geld für eine DVD auszugeben, auf der es keine Extras gibt. Ich werde wohl warten, bis ich irgendwann einen BluRay-Player habe. Und das könnte noch ein wenig dauern…

Bel Ami (Robert Pattinson, Christina Ricci, Uma Thurman, Kristin Scott Thomas)
Hätte ich sehr gerne gesehen. Allerdings wurde der Kinostart zig Mal verschoben – von April auf Mai, auf August, auf Oktober, auf Dezember… aktuell heissts mal 26. Januar (UK) oder 23. Februar (Portugal), Berlinale, Cannes, Mitte Juni (Frankreich) oder Ende 2012… Selbst der Trailer ist anscheinend nur illegal ins Netz gelangt, und es gibt noch nicht mal ein offizielles Kinoplakat, obwohl der Film 2010 gedreht wurde… Stay tuned.

Harry Potter and the Deathly Hallows Part 2 (Daniel Radcliffe, Emma Watson, Rupert Grint)
Anstatt mir den Film anzusehen, habe ich mir nochmals das Buch reingezogen. Und dann irgendwie nicht mehr das Bedürfnis gehabt, den Film sofort zusehen (unter anderem, weil die Auswahl an 2-D-Version-Vorstellungen eher spährlich war). Aber die DVD kommt ja schon bald… dann kann ich mir gleich beide Teile nacheinander angucken.

The Twilight Saga: Breaking Dawn Part 1 (Robert Pattinson, Kristen Stewart, Taylor Lautner)
Bald, bald! Ab nächsten Dienstag werde ich mehr darüber sagen können *freu*.

Girlfriend (Evan Sneider, Shannon Woodward, Jackson Rathbone)
Hat es leider immer noch nicht zu uns ins Kino geschafft. Es gibt auch noch keinen DVD-Verkaufsstart, obwohl der Film noch aus dem Jahr 2010 stammt. Momentan wird er nur an europäischen Festivals herumgereicht…

Buried (Ryan Reynolds)
Die DVD liegt seit Wochen bei mir zu Hause rum, will aber einfach den Weg in den DVD-Player nicht finden… vielleicht, weil ich mich aus Versehen gespoilert hab und das Ende schon kenne *grmpf*.

The Runaways (Kristen Stewart und Dakota Fanning)
Hab ich auf DVD gesehen. Ich habs eigentlich nicht so mit Biographien, aber der Film ist toll gemacht und die schauspielerischen Darbietungen grossartig. Für eine Review dürft ihr gerne in einen früheren Beitrag reinschauen…

Tangled (Disney)
Sollte ich mir auch baldmöglichst ansehen… wartet schon seit längerem auf mich. Wäre doch ein gutes Sonntag-Abend-Programm…

 

Ich plane übrigens bereits den Kino-Kalender für nächstes Jahr. Ein Überblick wird bald folgen…

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I *heart* Kristen Stewart: The Runaways (USA, 2010)

„My brother says guys don’t like girls who are tough. He says guys like girls to be soft and flirty.“ (Tammy) 
„He would say that, he’s a pussy.“ (Joan)

Die beiden Teenager Cherie Currie (Dakota Fanning) und Joan Jett (Kristen Stewart) lieben nichts mehr als den Rock’n Roll, stossen damit aber Mitte der 70er auf taube Ohren. Cherie wird für ihre Performance von David Bowie von ihren Mitschülern ausgelacht, und der Gitarrenlehrer von Joan will ihr noch nicht mal die Tonfolge von „Smoke on the Water“ beibringen – Rock sei schliesslich nichts für Frauen, und von elektrischen Gitarren sollten die sich sowieso besser fernhalten.

Joan Jett (Kristen Stewart)

 

Als Joan Jett in einer Disco den Produzenten Kim Fowley (Michael Shannon) trifft und ihm von ihrer Idee der Gründung einer all-girls-Rockband erzählt, scheint ihr Traum wahr zu werden. Die erste Single „Cherry Bomb“ schlägt tatsächlich ein wie eine Bombe, und „The Runaways“ kriegen einen Vertrag mit Mercury Records und dürfen sogar auf Japan-Tournee. Doch mit dem anstrengend Mix aus Plattenaufnahmen, Tourneen, Drogen, Abstürzen und Machtkämpfen scheint der Zusammenbruch nur eine Frage der Zeit zu sein…

„Mom’s gonna kill you. It really looks terrible.“ (Marie Currie)
„Good.“ (Cherie Currie)

Cherie Currie (Dakota Fanning)

The Runaways basiert auf der Autobiographie „Neon Angel: A Memoir of a Runaway“ von Cherie Currie über den Aufstieg der ersten weiblichen Rock-Band. Obwohl es der Film mit den Tatsachen nicht immer punktgenau nimmt, trifft er doch sehr gut die damalige aufgeladene Atmosphäre und der Soundtrack ist bombastisch. Die Schauspielerinnen haben sogar einige der Songs neu im Studio aufgenommen und selber eingespielt bzw. eingesungen.

Schade, dass der Film in Amerika nur einen limited release erfuhr und bei uns gar nicht erst ins Kino kam. Der Kuss zwischen Stewart und Fanning war wohl nur einer der Tropfen, die das Fass zum Überlaufen brachten. Es wird geflucht, geraucht und gekokst, dass die Wände wackeln. Dakota Fanning löste als Minderjährige mit ihren freizügigen Bühnenoutfits im prüden Amerika einen kleinen Skandal aus und Kristen Stewart liess sich für den Film ihre braune Mähne abschneiden und schwarz färben – was dazu führte, dass sie in „The Twilight-Saga: Eclipse“ eine Perücke tragen musste, weil die Haare noch nicht wieder nachgewachsen waren – ein Affront für so manchen Twilight-Fan und purer Horror für die Produktionsfirma Summit. Die hatten natürlich sowieso keine Freude, dass ihre Twilight-Schätzchen – allen voran die keusche Bella Swan – in einem R-rated movie mitspielen. Es geht das Gerücht um, dass Summit dafür sorgte, dass „The Runaways“ mehr oder weniger ohne Werbung in der Schublade verschwand – und das, obwohl der Film bei den Filmfestspielen tosenden Applaus erntete und sogar Preise einheimste. Prädikat: sehenswert.

Kino-Kalender 2011

Das Kinojahr 2011 wird grossartig. Mein Kinoprogramm für dieses Jahr steht bereits seit ein paar Wochen. Änderungen vorbehalten.

ab 20. Januar: Black Swan mit Natalie Portman, Mila Kunis, Vincent Cassel, Winona Ryder

ab  3. Februar (wer ihn noch nicht wie ich im Originalton bereits im November in der Romandie gesehen hat): Welcome to the Rileys mit Kristen Stewart, Melissa Leo, James Gandolfini

ab 17. Februar: 127 Hours mit James Franco. Ein Film nach einer wahren Geschichte.

ab 28. April: Water For Elephants, die Verfilmung der berühmten Buchvorlage von Sara Gruen. Mit Reese Whiterspoon, Robert Pattinson, Christoph Waltz.

ab 29. Juni (mit Vorbehalt): Bel Ami, die Verfilmung der Buchvorlage von Guy de Maupassant. Mit Robert Pattinson, Christina Ricci, Uma Thurman, Kristin Scott Thomas.

ab 14. Juli: Harry Potter and the Deathly Hallows Part 2 mit Daniel Radcliffe, Emma Watson, Rupert Grint

ab 24. November: The Twilight Saga: Breaking Dawn Part 1 mit Robert Pattinson, Kristen Stewart, Taylor Lautner

noch ohne Kinostart: Girlfriend mit Evan Sneider, Shannon Woodward, Jackson Rathbone

Dann müssen natürlich noch die Filme aus 2010 auf DVD nachgeholt werden, zu denen ich nicht gekommen bin…

Buried mit Ryan Reynolds:

The Runaways mit Kristen Stewart und Dakota Fanning:

Tangled von Disney: