Kino-Kalender 2012

Das Kinojahr 2012 wird grossartig – vielleicht noch grossartiger als 2011. Hier mein vorläufig geplantes Kino-Programm für nächstes Jahr:

ab 22. März: der erste Teil der Hunger Games mit Jennifer Lawrence, Liam Hemsworth und Josh Hutcherson

ab 26. April: Bel Ami, die Verfilmung der Buchvorlage von Guy de Maupassant. Mit Robert Pattinson, Christina Ricci, Uma Thurman, Kristin Scott Thomas

ab 10. Mai: My Week with Marilyn mit Michelle Williams, Emma Watson und Eddie Redmayne

ab 23. Mai: die Buchverfilmung On the Road nach dem Roman von Jack Kerouac mit Garret Hedlund, Sam Riley, Kristen Stewart, Viggo Mortensen, Kirsten Dunst und Amy Adams

ab 31. Mai: Snow White and the Huntsman mit Kristen Stewart, Chris Hemsworth und Charlize Theron

ab 18. November: The Twilight Saga: Breaking Dawn Part 2 mit Robert Pattinson, Kristen Stewart und Taylor Lautner

ab 12. Dezember (mit Vorbehalt): Cosmopolis, der neuste Cronenberg nach dem Roman von Don DeLillo mit Robert Pattinson, Paul Giamatti und Sarah Gadon

Quelle: http://cosmopolisfilm.com/

 

immer noch ohne Kinostart: Girlfriend mit Evan Sneider, Shannon Woodward, Jackson Rathbone. vielleicht krieg ich ihn ja mal auf DVD zu sehen *seufz*

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I *heart* Kristen Stewart: The Yellow Handkerchief (USA, 2008)

„I’m gonna ask you to marry me.“ (Brett) 
„You don’t know a thing about me.“ (May) 
„Your whole life is in your face. And I love that face.“ (Brett) 

Brett (William Hurt) wird nach sechs Jahren aus dem Gefängnis entlassen. Auf dem Rückweg nach Louisiana trifft er auf die 15-jährige Martine (Kristen Stewart) den jungen Aussenseiter Gordy (Eddie Redmayne), die ihm eine Mitfahrgelegenheit anbieten. Es beginnt eine mehrtägige Abenteuerreise des ungleichen Gespanns.

Während Martine mit Familien- und Beziehungsproblemen zu kämpfen hat, ist Gordy ein naiver Sonderling mit Auto und Wegwerfkamera, der sich in seiner Familie nicht mehr willkommen gefühlt hatte. Alle drei sind sich fremd, vertrauen einander nicht und haben eigentlich nur die Gemeinsamkeit, dass sie vom Ort, an dem sie sich gerade befinden, weg wollen.

In Rückblenden wird die Geschichte von Brett und seiner Ex-Frau May (Maria Bello) erzählt. Nach einem holprigen Beziehungsstart hatten die beiden schnell geheiratet und mussten bald mit einer Fehlgeburt fertig werden. Da Brett sich im Gefängnis von May scheiden ließ, damit sie frei von ihm ist, ringt er mit der Frage, ob er nun versuchen sollte, May wiederzufinden oder ein neues Leben ohne sie beginnen sollte.

Zu Anfang seiner Reise schickt Brett eine Postkarte an May, in der er ihr seine Rückkehr ankündigt und sie bittet, wenn sie ihn wiedersehen möchte, das gelbe Segel ihres Hausbootes für ihn als Zeichen zu setzen. Die beiden Jugendlichen ermutigen ihn, May aufzusuchen…

Deutsches DVD-Cover

„The Yellow Handkerchief“ ist die vom Schweizer Arthur Cohn produzierte Neuverfilmung eines 1977 erschienenen japanischen Films. Der Film ist ein eher stilles Roadmovie, das ruhig und genau beobachtet – mit minimalistischem, aber grossartigem Wechselspiel zwischen den Charakteren und tollen Landschaftsbildern.

Wer den Film noch nicht gesehen hat, kann ihn sich übrigens am Sonntag, 3. Juli 2011 auf ARD (23.30 Uhr) anschauen.

12 Bücher in 12 Wochen (V): Das Buch in deinem Regal mit den meisten Seiten

Da ich schon als Kind relativ schnell gelesen habe, konnte mir ein Buch gar nicht dick genug sein. Und auch heute noch tue ich mich schwer, ein Buch zu kaufen, das weniger als 300 Seiten hat.

Meine Bücher sind zwecks Renovierung schon vor zwei Wochen weggeräumt worden und deshalb unzugänglich. Trotzdem wage ich zu behaupten, das Buch mit den meisten Seiten in meinem Besitz zu kennen.

Ken Follett: Die Säulen der Erde

„Die Säulen der Erde“ umfasst knapp 1200 Seiten, ist in 6 Bücher gegliedert und spielt im mittelalterlichen England des 12. Jahrhunderts. Als Vorlage diente die Geschichte der Kathedrale von Salisbury.

Tom Builder, von Beruf Baumeister und Vater zweier Kinder, ist auf der Suche nach Arbeit. Bei der Geburt des jüngsten Sohnes stirbt Toms Frau. Da er nicht weiss, wie er das Baby am Leben erhalten soll, entschliesst er sich schweren Herzens, das Kind der Gnade Gottes zu überlassen und lässt es auf dem Grab der Mutter liegen. Das Kind wird jedoch gefunden und unter die Obhut von Philip, Prior des Klosters von Kingsbridge, gestellt. Wie es der Zufall (oder Gott?) will, ist Philip gerade auf der Suche nach einem Baumeister und findet in Tom das geeignete Werkzeug, um den Traum einer neuen Kathedrale, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat, wahr zu machen. Die Folgen des schwelenden Bürgerkrieges, die Launen der Natur und Intrigen und Bosheit herrschsüchtiger Menschen machen daraus allerdings kein leichtes Unterfangen…

„Die Säulen der Erde“ wurde kürzlich als mehrteilige Serie mit fast 600 Minuten Laufzeit in deutsch-kanadischer Co-Produktion verfilmt. Eine Fortsetzung des Buches („Die Tore zur Welt“) ist mitterweile ebenfalls erschienen.

Quelle: Universum Film

Meine Meinung zum Buch: Das Buch habe ich so mit ca. 16 Jahren in einem Schnorz durchgelesen und in der Folge auch alle weiteren verfügbaren Romane von Follett. Auch wenn mir heute rückblickend das Mittelalter ein bisschen verklärt beschrieben erscheint und manche Verstrickungen wie eine Soap Opera anmuten (was mir vor allem beim Film wieder bewusst geworden ist), ist die Story trotzdem hochspannend. Die Charaktere wachsen einem schnell ans Herz, auch wenn in amerikanischer Manier die Bösen immer bestraft und die Guten immer belohnt werden.