16 Bücher in 16 Wochen (XV) – Wieso musste diese Romanfigur bloss sterben?

Uff. Vor dieser Frage habe ich mich schon in früheren Bücher-Blogstöckchen gedrückt. Ich muss mich einfach zu stark aufregen, wenn ich darüber nachdenke… Ausserdem – wieviel spoilern ist in solchen Beiträgen erlaubt?

Über Romane, in denen von vornherein klar ist, dass jemand stirbt (und meist auch wer), darf man sich ja nicht beschweren. In diese Kategorie gehören wohl „Me Before You“ oder „The Fault in our Stars“.

Aber gerade in Büchern wie „Harry Potter“ müsste man ja nicht soooo viele Charaktere sterben lassen. Vor allem nicht Hedwig (so fies). Und der Tod im letzten Buch der „Divergent“-Reihe von Veronica Roth war ja wohl ein schlechter Witz…

Ugh. Und schon rege ich mich wieder auf. Besser aufhören mit diesem Blogbeitrag und meinen Blutdruck schonen *lach*.

 

 

10 OST-Songs in 10 Wochen (VIII) – O Children (Nick Cave & The Bad Seeds)

Die Harry-Potter-Filme haben üblicherweise keinen Soundtrack mit „echten“ Liedern, sondern einen Score. Es gibt allerdings ein paar Ausnahmen. „O Children“ erinnert mich automatisch an „Harry Potter and the Deathly Hallows: Part 1„.

 

#FictionalDeathsIWillNeverGetOver

Das # Symbol (auch Hashtag genannt), wird verwendet, um Schlagwörter oder Themen in einem Tweet zu markieren. Vor ein paar Tagen geisterte der Hashtag „FictionalDeathsIWillNeverGetOver“ durchs Netz.

Oh, ich weiss gar nicht wo ich hier anfangen soll… Ich hasse es, wenn einer meiner Lieblingscharaktere stirbt; egal wie fiktional er auch ist. Hier eine Auswahl der fiktionalen Tode, die mich teilweise schon als Kind traumatisiert haben *lol* und ich heute noch zum Heulen finde (die Reihenfolge spielt keine Rolle):

> Hedwig in „Harry Potter and the Deathly Hallows Part 1“
> Marley in „Marley & Me“ – Diesen Film werde ich mir nie nie nie nie niemals wieder anschauen
> Sirius Black in „Harry Potter and the Order of the Phoenix“

> Mufasa in „The Lion King“

Mufasa (The Lion King)
Mufasa (The Lion King)

> Tyler Hawkins in „Remember Me“
> Bambi’s Mama in „Bambi“
> Die Baby-Ameise in „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“
> Cedric Diggory in „Harry Potter and the Goblet of Fire“

> Littlefoots Mama in „In einem Land vor unserer Zeit“

Littlefoot und Mama (In einem Land vor unserer Zeit)
Littlefoot und Mama (In einem Land vor unserer Zeit)

> Buffy’s Mutter, Spike und Jenny Calendar in „Buffy“
> Lucy Knight und Mark Greene in „Emergency Room“
> Rue in „Hunger Games“
> Artax in „Die Unendliche Geschichte“

> Jack Dawson in „Titanic“

Jack Dawson (Titanic)
Jack Dawson (Titanic)

> Thomas in „My Girl“
> John Coffey in „The Green Mile“
> Neil Perry in „Der Club der toten Dichter“

Kino-Kalender 2011: Rückblick

Ich hatte Anfang Jahr in einem Beitrag prophezeit, das Kinojahr 2011 würde grossartig werden. Tatsächlich hatte ich mir einige Filme vorgenommen, jedoch nur einen Bruchteil umgesetzt.

Black Swan (Natalie Portman, Mila Kunis, Vincent Cassel, Winona Ryder)
Ich hatte mir eine Arbeitskollegin geschnappt und den Film im Kino gesehen. Und fand ihn grossartig, wie in einem früheren Beitrag nachzulesen. Eigentlich wollte ich mir auch mal die DVD kaufen…

 

127 Hours (James Franco)
Habe ich nicht gesehen. Ich hatte mir vorgenommen, erst das Buch zu lesen und hatte es auch mehrmals in den Händen. Aber irgendwie hat es mich dann doch nicht so sehr interessiert, es auch tatsächlich zu kaufen und zu lesen. Vielleicht nächstes Jahr. Oder so.

Water For Elephants (Reese Whiterspoon, Robert Pattinson, Christoph Waltz)
Den Film habe ich sogar zweimal gesehen – das zweite Mal spontan in Berlin, nachdem ich gefühlte 30 Stunden in der Stadt rumgelaufen bin und mich mal irgendwo bequem hinsetzen wollte *lach*. Der Eintritt war dank des tiefen Euro-Kurses grad mal halb so teuer wie in der Schweiz, und die Filme laufen im Originalton, ohne dass die Leinwand durch Untertitel in zwei Sprachen verschandelt wird. War ein echter Genuss! Die DVD hab ich allerdings immer noch nicht. Es widerstrebt mir, so viel Geld für eine DVD auszugeben, auf der es keine Extras gibt. Ich werde wohl warten, bis ich irgendwann einen BluRay-Player habe. Und das könnte noch ein wenig dauern…

Bel Ami (Robert Pattinson, Christina Ricci, Uma Thurman, Kristin Scott Thomas)
Hätte ich sehr gerne gesehen. Allerdings wurde der Kinostart zig Mal verschoben – von April auf Mai, auf August, auf Oktober, auf Dezember… aktuell heissts mal 26. Januar (UK) oder 23. Februar (Portugal), Berlinale, Cannes, Mitte Juni (Frankreich) oder Ende 2012… Selbst der Trailer ist anscheinend nur illegal ins Netz gelangt, und es gibt noch nicht mal ein offizielles Kinoplakat, obwohl der Film 2010 gedreht wurde… Stay tuned.

Harry Potter and the Deathly Hallows Part 2 (Daniel Radcliffe, Emma Watson, Rupert Grint)
Anstatt mir den Film anzusehen, habe ich mir nochmals das Buch reingezogen. Und dann irgendwie nicht mehr das Bedürfnis gehabt, den Film sofort zusehen (unter anderem, weil die Auswahl an 2-D-Version-Vorstellungen eher spährlich war). Aber die DVD kommt ja schon bald… dann kann ich mir gleich beide Teile nacheinander angucken.

The Twilight Saga: Breaking Dawn Part 1 (Robert Pattinson, Kristen Stewart, Taylor Lautner)
Bald, bald! Ab nächsten Dienstag werde ich mehr darüber sagen können *freu*.

Girlfriend (Evan Sneider, Shannon Woodward, Jackson Rathbone)
Hat es leider immer noch nicht zu uns ins Kino geschafft. Es gibt auch noch keinen DVD-Verkaufsstart, obwohl der Film noch aus dem Jahr 2010 stammt. Momentan wird er nur an europäischen Festivals herumgereicht…

Buried (Ryan Reynolds)
Die DVD liegt seit Wochen bei mir zu Hause rum, will aber einfach den Weg in den DVD-Player nicht finden… vielleicht, weil ich mich aus Versehen gespoilert hab und das Ende schon kenne *grmpf*.

The Runaways (Kristen Stewart und Dakota Fanning)
Hab ich auf DVD gesehen. Ich habs eigentlich nicht so mit Biographien, aber der Film ist toll gemacht und die schauspielerischen Darbietungen grossartig. Für eine Review dürft ihr gerne in einen früheren Beitrag reinschauen…

Tangled (Disney)
Sollte ich mir auch baldmöglichst ansehen… wartet schon seit längerem auf mich. Wäre doch ein gutes Sonntag-Abend-Programm…

 

Ich plane übrigens bereits den Kino-Kalender für nächstes Jahr. Ein Überblick wird bald folgen…

Cover oder Cover, das ist hier die Frage

Kaum habe ich eine Buch-Reihe entdeckt, wird sie meist kurz darauf verfilmt.

Der Vorteil: Die Bücher sind fortan auch in englischer Sprache in allen Läden zu finden, an prominenter Stelle ausgestellt und müssen nicht mehr extra bestellt werden. Der Nachteil: Es gibt kurz darauf Änderungen am Cover oder nur noch Movie Tie-Ins zu kaufen.

Ich hasse nichts mehr, als wenn Bücher einer Buchserie im Regal nicht zusammenpassen (ja, da bin ich ein bisschen komisch. Oder vielleicht auch nur kompliziert). Ausserdem will ich immer das originale Cover haben – egal, wie sehr ich den Film und die Schauspieler liebe. Heisst: Die Bücher müssen doch online bestellt und teilweise lange Lieferfristen in Kauf genommen werden.

Ein gutes Beispiel ist Stephenie Meyer’s Twilight Saga. Ich liebe die Buchcover der englischen Originale von atom:

Kaum hatte ich das erste Buch gelesen und das zweite Buch gekauft, war der Film und damit das Movie Tie-In auf dem Vormarsch. Sie orientierten sich – wie bei Movie Tie-Ins üblich – an den Filmpostern:

Dies kann für uns manchmal verwirrlich sein, weil nicht alle Länder dieselben Filmposter haben. In der Schweiz war ursprünglich nur das obere Cover erhältlich (welches auch für die deutschen Ausgaben verwendet wurde). Es gibt aber mittlerweile ein weiteres englisches Cover zur Auswahl:

Kurz darauf gab atom eine Special Edition mit rotgefärbten Kanten heraus. Da die Bücher dieser Ausgabe nicht nur halb so teuer sind, sondern auch echt gut aussehen, habe ich mir Eclipse tatsächlich mit roten Kanten zugelegt:

(Sehe ich im Regal sowieso nicht, weil ich so klein bin *lach*.)

Auch New Moon und Eclipse kamen kurz vor und nach der Filmpremiere mit neuen Covern auf den Markt. New Moon berücksichtigte dafür beim zweiten Druck sogar Team Jacob:

Und Eclipse stellte beim Nachdruck Team Bella zur Auswahl bereit:

Wenig später kam der nächste Clou von atom: Die White Cover Edition. Sehr edel und sophisticated: 

Interessanterweise wird die Twilight-Saga in zwei verschiedenen Verlagen gedruckt, so dass wir beim Bestellen der englischen Bücher zwischen US-Ausgaben und UK-Ausgaben auswählen können. Breaking Dawn gibt es deshalb in zwei verschiedenen Grössen. Der Unterschied: Die eine Ausgabe kostet 27.90 CH, die andere nur 21.90 CHF. Wer „mal eben schnell“ eine englische Ausgabe kaufen will, muss nicht erst nur entscheiden, welche er eigentlich will, sondern darf sich dann auch noch aufregen, dass gewisse Editionen gar nicht bei allen Buchläden und Online-Portalen erhältlich sind.

Da hat man es bei der Harry-Potter-Reihe direkt einfach: US-Ausgabe vs. UK-Ausgabe vs. Erwachsenen-Ausgabe. Nix mit Movie Tie-Ins. Und auch „normale“ Buchverfilmungen haben meist nur zwei Cover zur Auswahl (Original vs. Movie Tie-In) – ausser, die Amerikaner haben wieder mal das Gefühl, sie brauchen eine eigene US-Ausgabe, falls der Autor Engländer war und das Buch ursprünglich als UK-Ausgabe erschienen ist.

Die Ungerechtigkeit bei Büchern mit Filmcover: Movie Tie-Ins werden gleich beim Erstdruck in hoher Auflage auf den Markt geworfen und sind deswegen viel billiger. Dasselbe passiert jetzt bei „Water for Elephants“: Für das Originalcover habe ich noch 18.90 CHF bezahlt:

Das Movie Tie-In (ab März erhältlich) gibts bereits für 9.90 CHF zu haben:

Wen das Cover nicht stört, spart also nicht nur Umtriebe, sondern unter Umständen auch noch Geld. Glückselig sind die Umkomplizierten.

Parallelwelten

Jahrelang hab ich einen Bogen um FanFiction-Literatur jeglicher Art gemacht. Aber wie ihr ja alle wisst, bin ich ein Meister darin, meine Zeit im Internet zu vertrödeln, anstatt an meiner Arbeit zu schreiben *schäm*.
Seit Monaten schon wollte ich endlich den letzten Harry-Potter-Band lesen. Aber irgendwie ist mir dauernd „was“ (Facharbeit, Seminare, Praktikum, Prüfungen, Lizarbeit, um nur mal einige Dinge zu erwähnen…) dazwischen gekommen und es ist schon mehr als lange her, dass ich Band 6 gelesen habe. Den ich zusammen mit Band 5 sowieso noch vor dem offiziellen Filmstart im November lesen wollte… Also beschloss ich, nochmals von vorn mit der „leichten“ Lektüre anzufangen (medizinische und psychologische Lektüre ist schliesslich anstrengend genug) und zur Vorbereitung gabs Band 1 bis 4 auf Englisch. Band 5 entpuppte sich als „Überbrückungshilfe“ von Barb. Die Autorin hat drei eigene komplette Bände (Buch 5 bis 7) und ein Prequel („The Lost Generation“) zu Rowlings Band 1 geschrieben, während sie auf das offizielle Erscheinen von Band 5 gewartet hat. Mittlwerweile gelten die drei Bücher („Harry Potter and the Psychic Serpent“, „Harry Potter and the Time of Good Intentions“ und „Harry Potter and the Triangle Prophecy“) der „Psychic Serpent Trilogie“ als eine der bekanntesten kursierenden Potter-Fiction im Internet. Das faszinierende daran sind das Auge für die kleinsten Details sowie die häufigen Übereinstimmungen ihrer Bücher mit den Originalbänden von Buch 5 bis 7, die ja viel später erschienen sind. Rowling hat später selber zugegeben, während des Schreibvorgangs einige FanFictions gelesen zu haben. Was viele Forumsteilnehmer diskutieren lässt, ob Rowling nicht ein paar Ideen von Barb’s Trilogie übernommen hat – was natürlich ungeheuerlich erscheint, da Barb ihre Bücher im Internet frei zur Verfügung stellt, während Rowling Millionen verdient.
 
Jedenfalls: Wer sich ein bisschen mit FanFiction um den Zauberjungen beschäftigen will, der englischen Sprache mächtig ist (es gibt mittlerweile zwar eine deutsche Übersetzung des ersten Buches; aber die lässt einem trotz recht genauer Übereinstimmung die Haare zu Berge stehen) und über 17 Jahre (Vorsicht, Sex & Crime), soll ruhig mal im Internet nachforschen und reinschnuppern: http://geocities.com/psychic_serpent/home.html. Ich kann Barb nur empfehlen, sich ihren Schreibstil zu Nutze zu machen und ihre eigenen Romanfiguren zu entwerfen… Wenn sie das nicht schon längst getan hat.
 
pscover
 
Kurze Einblicke in den Inhalt der Trilogie: Harry kommt in den Besitz einer Schlange, die in die Zukunft sehen kann. Hermine ist hin und her gerissen zwischen Ron und Harry, der zwischen Hermine und Ginny, die wiederum zwischen ihm und Draco Malfoy, der zwischen ihr und der Loyalität zu seinem Vater schwankt. Harry beginnt sein Animagus-Training. Ron wird von einem Werwolf gebissen. Voldemort rekrutiert Harry zum Todesser. Ein Duellierclub wird gegründet. Professor Trelawney liest für Harry aus den Tarot-Karten. Voldemort bietet Harry an, die Zeit zurückzudrehen und das Leben seiner Mutter zu verschonen – Harry willigt ein. Tante Petunia erhält magische Kräfte. Harry macht einen Deal mit einer höheren Macht, um ein Leben zu retten, und zahlt einen hohen Preis. Es kommt zum Endkampf.