16 Bücher in 16 Wochen (VI) – Ausnahmsweise war der Film doch tatsächlich besser als die Buchvorlage

How about you guys beat the shit out of each other and the winner gets an exclusive interview with me? (Ig Perrish)

Schwierig, schwierig. Fast immer ist das Buch soooooviel besser als die Verfilmung davon. Bei diesem hier bin ich aber geneigt, eine Ausnahme zu machen:

Horns (Joe Hill)

Die Buchverfilmung von 2013 habe ich bereits in diesem Beitrag im Rahmen eines anderen Blogstöckchens vorgestellt.

Horns (Joe Hill)
Horns (Joe Hill)

Dazu muss ich sagen, dass ich den Film zuerst gesehen und kurz darauf das Buch gelesen hab. Und obwohl im Film natürlich einiges an Hintergrundstory und Charakterzügen und Personen fehlt, vermisse ich diese Dinge im Film überhaupt nicht. Die Story ist schneller erzählt, aber es geht trotzdem nicht viel Wichtiges verloren. Alles in allem also eine sehr gelungene Buchverfilmung – und das kann ich nur selten so bestätigen.

Das Buch zu lesen lohnt sich aber trotzdem. Vielleicht besser, bevor man den Film kennt 😉

I’m gonna love you for the rest of my life. (Ig Perrish)
Just love me for the rest of mine. (Merrin Williams)

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10 OST-Songs in 10 Wochen (X) – Shut Up I am Dreaming of Places Where Lovers Have Wings (Sunset Rubdown)

Über den Film „Horns“ (USA, 2013) mit Daniel Radcliffe habe ich bereits einen Beitrag im Rahmen des Blogstöckchens „14 Filme in 14 Wochen“ geschrieben. Ich mag den Film und den Soundtrack ebenso.

Das Lied von Sunset Rubdown mit dem unsäglich langen Namen ist schon ein paar Jährchen älter als der Film und läuft im Abspann:

 

14 Filme in 14 Wochen (II) – Ein toller Film, den du letztens gesehen hast

I’m gonna love you for the rest of my life. (Ig Perrish)
Just love me for the rest of mine. (Merrin Williams)

Horns (USA, 2013)

Als Merrin (Juno Temple) vergewaltigt und brutal ermordet im Wald aufgefunden wird, richten sich alle Augen auf ihren Freund Ig Perrish (Daniel Radcliffe). Die gesamte Gemeinde glaubt fest daran, dass er der Schuldige ist – selbst seine eigenen Eltern. Sein bester Freund Lee (Max Minghella) und sein Bruder Terry (Joe Anderson) halten als einzige noch zu ihm. Obwohl sich Polizei (und Presse) alle Mühe geben, kann sie keinen Beweis für oder gegen Igs Schuld finden.

Als Ig nach einer durchzechten Nacht aufwacht, bemerkt er, dass Hörner aus seiner Stirn zu wachsen beginnen. Zudem benehmen sich die Menschen um ihn herum sehr merkwürdig: Sie beginnen, ihm ihre dunkelsten Geheimnisse (sprich: Leichen im Keller) zu verraten und ihren tiefsten Trieben nachzugeben. Ig entscheidet, dass sich diese erworbenen Fähigkeiten hervorragend dazu eignen, endlich den wahren Mörder seiner Freundin zu finden…

Horns_Character_Radcliffe

„Horns“ ist die Verfilmung der Buchvorlage (deutscher Titel: „Teufelszeug“) von Joe Hill – der Sohn von Horror-Legende Stephen King. Der Film lässt sich in keine Schublade stecken: Es gibt sowohl (blutigen Slasher-) Horror als auch überraschend oft nackige Körper (männlich und weiblich) zu sehen, düstere Szenen als auch slapstickartigen Humor, der mich vor Lachen fast vom Stuhl kippen liess. Die Kritiken sind bisher nicht wirklich hervorragend, aber ich fand dies ein sehr unterhaltsamer, gut gemachter Film mit einer tollen schauspielerischen Leistung des Hauptdarstellers. Leider gibts noch keinen Kinostart in unseren Breitengraden (und es ist unklar, obs überhaupt noch einen geben wird); aber der Film überzeugt bestimmt auch auf DVD. Ich werde ihn mir auf jeden Fall ein zweites Mal ansehen.