16 Bücher in 16 Wochen (XV) – Wieso musste diese Romanfigur bloss sterben?

Uff. Vor dieser Frage habe ich mich schon in früheren Bücher-Blogstöckchen gedrückt. Ich muss mich einfach zu stark aufregen, wenn ich darüber nachdenke… Ausserdem – wieviel spoilern ist in solchen Beiträgen erlaubt?

Über Romane, in denen von vornherein klar ist, dass jemand stirbt (und meist auch wer), darf man sich ja nicht beschweren. In diese Kategorie gehören wohl „Me Before You“ oder „The Fault in our Stars“.

Aber gerade in Büchern wie „Harry Potter“ müsste man ja nicht soooo viele Charaktere sterben lassen. Vor allem nicht Hedwig (so fies). Und der Tod im letzten Buch der „Divergent“-Reihe von Veronica Roth war ja wohl ein schlechter Witz…

Ugh. Und schon rege ich mich wieder auf. Besser aufhören mit diesem Blogbeitrag und meinen Blutdruck schonen *lach*.

 

 

10 Bücher, die mein Leben berührt / beeinflusst haben

Ich wurde von Dani Ela auf Facebook nominiert, 10 Bücher aufzulisten, welche mein Leben in irgendeiner Weise berührt oder beeinflusst haben… ein Blogstöckchen betreffend Bücher, also quasi ein Bücherstöckchen, schön. Leider nicht ganz so einfach zu beantworten. obwohl ich viele viele Bücher gelesen habe 😉

In beliebiger Reihenfolge sage ich mal:

1) „Das Kätzchen, das nach Hause wollte“ von Jill Tomlinson. Wie bereits in einem früheren Beitrag erwähnt, ist dies eines der ersten Bücher, das ich je gelesen habe. Ich mochte Katzen schon immer. Vielleicht hat das deswegen meine Leselust geweckt 😉

2) „The Fault in Our Stars“ von John Green. Ich habe gemerkt, dass einen auch Jugendbücher ganz schön zum Heulen bringen können – und das eigentlich gar nicht so schlimm ist. Und dieses Buch einen eigenen Blogeintrag verdient hat.

3) „Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte“ von Oliver Sacks. Neuropsychologie kann ganz schön spannend sein…

4) Die „Harry Potter“ Reihe von J.K. Rowling hat mir – wenn ich es mir recht überlege – mehr oder weniger das Lesen auf Englisch beigebracht…

5) Das „Universal Wörterbuch Latein“ von Langenscheidt. Ohne dieses Buch wär ich in meiner Schulkarriere nicht weit gekommen…

6) Die „Twilight Saga“ von Stephenie Meyer. Durch die Bücher habe ich viele neue Leute und Orte kennen gelernt und schöne Erinnerungen gewonnen. Und sie haben meine Lese- und Musikgewohnheiten ganz schön verändert…

7) „Discovering Statistics Using SPSS“ von Andy Field. Ich mochte Statistik schon immer, eigentlich. Nur habe ich sie nie wirklich verstanden, bis mir dieses Buch während der Studienzeit zu Hilfe kam.

8) „Der Arzt von Stalingrad“ von Konsalik. Vorher wusste ich eigentlich überhaupt nichts über den 2. Weltkrieg. War mir ebenfalls einen Eintrag im Blogstöckchen zu „12 Bücher in 12 Wochen“ wert…

9) „Momo“ von Michael Ende. Gelesen, gesehen und gehört. Mehrmals. Ich glaube, Teile der Hörspielkassetten könnte ich noch heute auswendig aufsagen…

10) „Psychosoziale Risikofaktoren und koronare Herzkrankheit“ von…. mir. Meine Lizentiatsarbeit hat über 100 Seiten und steht in einer Bibliothek. Es gibt mehrere Exemplare davon und sie hat mich monatelang schlaflose Nächte gekostet… Die darf ich sehr wohl ein Buch nennen, oder? ;-).

Cover oder Cover, das ist hier die Frage

Kaum habe ich eine Buch-Reihe entdeckt, wird sie meist kurz darauf verfilmt.

Der Vorteil: Die Bücher sind fortan auch in englischer Sprache in allen Läden zu finden, an prominenter Stelle ausgestellt und müssen nicht mehr extra bestellt werden. Der Nachteil: Es gibt kurz darauf Änderungen am Cover oder nur noch Movie Tie-Ins zu kaufen.

Ich hasse nichts mehr, als wenn Bücher einer Buchserie im Regal nicht zusammenpassen (ja, da bin ich ein bisschen komisch. Oder vielleicht auch nur kompliziert). Ausserdem will ich immer das originale Cover haben – egal, wie sehr ich den Film und die Schauspieler liebe. Heisst: Die Bücher müssen doch online bestellt und teilweise lange Lieferfristen in Kauf genommen werden.

Ein gutes Beispiel ist Stephenie Meyer’s Twilight Saga. Ich liebe die Buchcover der englischen Originale von atom:

Kaum hatte ich das erste Buch gelesen und das zweite Buch gekauft, war der Film und damit das Movie Tie-In auf dem Vormarsch. Sie orientierten sich – wie bei Movie Tie-Ins üblich – an den Filmpostern:

Dies kann für uns manchmal verwirrlich sein, weil nicht alle Länder dieselben Filmposter haben. In der Schweiz war ursprünglich nur das obere Cover erhältlich (welches auch für die deutschen Ausgaben verwendet wurde). Es gibt aber mittlerweile ein weiteres englisches Cover zur Auswahl:

Kurz darauf gab atom eine Special Edition mit rotgefärbten Kanten heraus. Da die Bücher dieser Ausgabe nicht nur halb so teuer sind, sondern auch echt gut aussehen, habe ich mir Eclipse tatsächlich mit roten Kanten zugelegt:

(Sehe ich im Regal sowieso nicht, weil ich so klein bin *lach*.)

Auch New Moon und Eclipse kamen kurz vor und nach der Filmpremiere mit neuen Covern auf den Markt. New Moon berücksichtigte dafür beim zweiten Druck sogar Team Jacob:

Und Eclipse stellte beim Nachdruck Team Bella zur Auswahl bereit:

Wenig später kam der nächste Clou von atom: Die White Cover Edition. Sehr edel und sophisticated: 

Interessanterweise wird die Twilight-Saga in zwei verschiedenen Verlagen gedruckt, so dass wir beim Bestellen der englischen Bücher zwischen US-Ausgaben und UK-Ausgaben auswählen können. Breaking Dawn gibt es deshalb in zwei verschiedenen Grössen. Der Unterschied: Die eine Ausgabe kostet 27.90 CH, die andere nur 21.90 CHF. Wer „mal eben schnell“ eine englische Ausgabe kaufen will, muss nicht erst nur entscheiden, welche er eigentlich will, sondern darf sich dann auch noch aufregen, dass gewisse Editionen gar nicht bei allen Buchläden und Online-Portalen erhältlich sind.

Da hat man es bei der Harry-Potter-Reihe direkt einfach: US-Ausgabe vs. UK-Ausgabe vs. Erwachsenen-Ausgabe. Nix mit Movie Tie-Ins. Und auch „normale“ Buchverfilmungen haben meist nur zwei Cover zur Auswahl (Original vs. Movie Tie-In) – ausser, die Amerikaner haben wieder mal das Gefühl, sie brauchen eine eigene US-Ausgabe, falls der Autor Engländer war und das Buch ursprünglich als UK-Ausgabe erschienen ist.

Die Ungerechtigkeit bei Büchern mit Filmcover: Movie Tie-Ins werden gleich beim Erstdruck in hoher Auflage auf den Markt geworfen und sind deswegen viel billiger. Dasselbe passiert jetzt bei „Water for Elephants“: Für das Originalcover habe ich noch 18.90 CHF bezahlt:

Das Movie Tie-In (ab März erhältlich) gibts bereits für 9.90 CHF zu haben:

Wen das Cover nicht stört, spart also nicht nur Umtriebe, sondern unter Umständen auch noch Geld. Glückselig sind die Umkomplizierten.