10 OST-Songs in 10 Wochen (VI) – Supermassive Black Hole (Muse)

Ich kannte den Film vor dem Lied, deshalb wird „Supermassive Black Hole“ von Muse für mich immer und ewig mit dem ersten Film der Twilight-Saga (Twilight; USA, 2008) verbunden sein.

Muse haben später noch weitere Songs für die Twilight-Soundtracks zur Verfügung gestellt, doch die Titel dieser anderen Lieder kann ich mir einfach nicht merken, geschweige denn die Melodien.

14 Filme in 14 Wochen (X) – Der Film, den du zuletzt auf Ricardo ersteigert hast

Ich ersteigere immer mal wieder Filme auf Ricardo. Wozu eine nigelnagelneue DVD kaufen, wenn man sie in quasi-neuer Qualität (die meisten wurden grad mal 1x geschaut) zu weniger als der Hälfte des Neupreises haben kann? Ausserdem tut man damit gutes und rettet arme DVDs vor der  langjährigen Verbannung in dunklen Ecken…

Mein zuletzt ersteigerter Film war „The Rover“ (2014) mit Guy Pearce und Robert Pattinson, den ich bereits in diesem Beitrag hier vorgestellt habe.

Das Cover des deutschen Verleihs Senator gefällt mir zwar besser als das des Schweizer Verleihs Ascot Elite, aber man kann ja nicht alles haben ;-).

The Rover (Ascot Elite)
The Rover (Ascot Elite)

 

Ein Schnäppchen für 8 CHF (inkl. Porto). Und ein toller, empfehlenswerter Film noch dazu!

The Rover (Senator)
The Rover (Senator)

 

14 Filme in 14 Wochen (I) – Der Film, den du zuletzt im Kino gesehen hast

„You should never stop thinking about a life you’ve taken. That’s the price you pay for taking it.“ (Eric)

The Rover (AUS, 2014)

Nach dem Kollaps vor zehn Jahren ist Australien noch menschenleerer, als man sowieso schon gewohnt ist. Und vor jenen Menschen, auf die man trifft, sollte man sich meistens sowieso erst mal in Acht nehmen. Denn momentan gelten keine Regeln und Gesetze, sondern das Faustrecht des Stärkeren (sowie harte amerikanische Dollars und Benzin). Wer moralisch oder aus Mitleid handelt, geht wahrscheinlich bald selbst drauf. Geredet wird nicht besonders viel, sondern eher vorschnell drauflosgeballert.

Dem namenlosen Protagonisten des Films (Guy Pearce) wird durch ein Gangstertrio sein Auto gestohlen. Die erste Verfolgungsjagd muss er wohl oder übel abbrechen – doch da trifft er auf den verwundeten Rey (Robert Pattinson), den zurückgelassenen Bruder eines der Autodiebe. Rey ist kognitiv vielleicht etwas herausgefordert, doch er weiss, wo sein Bruder hinwollte. Also nimmt der Bestohlene Rey kurzerhand mit, um sein Auto zu finden. Denn im Kofferraum befindet sich etwas, dass der namenlose Protagonist unbedingt zurückhaben will…

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„The Rover“ von Regisseur David Michôd ist kein purer Actionfilm. Es gibt Action – sogar recht blutige und brutale Action – aber insgesamt geht es doch eher um die im Kollaps zurückgebliebenen Menschen und wie sie miteinander umgehen; um den persönlichen und gesellschaftlichen Untergang. Es gibt viele ruhige und nachdenkliche Momente sowie grandiose Landschaftsaufnahmen. Die Weite und Ödnis; emotionale Leere und Verzweiflung werden spürbar. Kein Film für Jedermann/frau – aber definitiv ein guter Film mit grossartigen schauspielerischen Leistungen, dessen Ende noch lange nach dem Abspann nachdenken lässt.

Der Film hatte eigentlich gute Kritiken (z.B. in Cannes, wo die Weltpremiere stattfand) und einige bekannte Namen im Cast. Leider hat er es – wie so viele gute andere Indie-Filme – nicht zu uns in die Kinos geschafft. Geplant war der Schweizer Kinostart eigentlich für diesen November – nachdem der deutsche Filmverleih Senator den Film dann allerdings entgegen zahlreicher Versprechungen nur rasch rasch ein paar Mal am Fantasy Film Festival gezeigt hatte, um ihn anschliessend auf DVD zu verramschen, hat der Schweizer Filmverleih Ascot Elite kurzerhand nachgezogen – und zur „Strafe“ die DVD immerhin eine Woche vor Deutschland auf den Markt gebracht. Nun ja.

Ansehen lohnt sich alleweil – auch wenn man dann halt mit der im Oktober veröffentlichten DVD oder BluRay vorlieb nehmen muss. Allein für die tollen Landschaftsaufnahmen hätte sich die grosse Kinoleinwand gelohnt; für die Nahaufnahmen der Mimik aller Hauptdarsteller erst recht. Aber davon lassen wir uns doch nicht den Filmgenuss verderben…

„Not everything has to be about something.“ (Rey)

14 Songs in 14 Wochen (XIV) – Die Werbung alleine ist ja schon toll, aber dieser Song macht sie noch besser

Nur noch 95 Tage bis Weihnachten. In den Kleiderläden stapeln sich kuschelige Winterpullis, im Supermarkt türmen sich Lebkuchenherzen, und Coop hat seine Regale mit Guetzli-Ausstechförmchen bestückt.

Nicht mehr lange und in den Werbeblöcken häufen sich wieder die Parfüm-Spots. Weihnachten ist die Zeitspanne, in der am häufigsten Parfüm gekauft und verschenkt wird. Generell gefallen mir Werbungen für Männerparfüms besser – nicht nur wegen der hübschen Kerle *lol*, sondern weil Werbung für Frauenparfüms schlichtweg stinklangweilig ist. Meistens haucht da irgend ein langbeiniges, langhaariges Model mit Wespentaille den Namen des Parfüms mehrmals in die Kamera. Nein danke, da fühle ich mich nicht angesprochen; selbst wenn man es in jeder Werbepause mindestens einmal wiederholt.

Für Männerparfüm-Spots gibts irgendwie fetzigere Musik und mehr Dynamik, mehr Bewegung. (Der schöne Kerl als Zückerchen dazu ist wahrscheinlich weniger als Vorbild für die Männer gedacht sondern eher für die Frauen, die ihren Männern dann das Parfüm unter den Weihnachtsbaum legen werden.)

Ich liebe die letztjährige Dior-Homme-Werbung von Regisseur Romain Gavras. Hübsche, talentierte Werbeträger (Robert Pattinson mit Camilla Rowe), ein Auto ohne Verdeck und ein toller Song von Led Zeppelin – was brauchts mehr, um ein eigentlich völlig überteuertes Duftwässerchen zu verkaufen?

14 Songs in 14 Wochen (VI) – Bei diesem Song freue ich mich schon auf den dazugehörigen Film

Das Lied „Enter One“ von Sol Seppy gehört zum offiziellen Trailer von „The Rover“ mit Guy Pearce und Robert Pattinson.

Die Kritiken für diesen Indie-Film sind mehrheitlich positiv. Leider wird es wohl wie so oft keinen Kinostart in unseren Breitengraden geben, so dass ich auf den DVD-Release warten muss. Trotzdem: Das Lied in Kombination mit dem Trailer macht bei mir Lust aufs Gucken…

Kino-Kalender 2012: Rückblick

Ich hatte letztes Jahr in diesem Beitrag prophezeit, das Kinojahr 2012 würde noch besser werden als jenes von 2011. War es wohl auch. Wegen des Jobwechsels hatte ich aber nicht besonders viel Zeit, dieses Jahr ins Kino zu gehen – geschweige denn endlich meinen Stapel von noch zu guckender DVDs abzuarbeiten.

Hunger Games (mit Jennifer Lawrence und Josh Hutcherson)
Den Film habe ich nicht im Kino gesehen (da mehrmals von unterschiedlichen Personen versetzt), sondern nur auf DVD. Obwohl ich das Buch geradezu verschlungen hab, lautet mein Fazit: Naja. Der Film war nicht schlecht, aber irgendwie fehlte mir dieses WOW-Gefühl, das ich nach dem Zuklappen des Buches damals verspürt hatte. Da mir die Fortsetzungen nicht ganz so gut gefallen haben, werde ich mir wohl auch die nachfolgenden Verfilmungen (Teil zwei Ende November 2013) höchstens auf DVD antun.

Bel Ami (mit Robert Pattinson, Christina Ricci, Uma Thurman, Kristin Scott Thomas)
Den Film habe ich mir ganz alleine in einem Kino in Bern angeschaut. Das dazugehörige Buch habe ich allerdings immer noch nicht gelesen (mein SUB lässt grüssen). Ich bin eigentlich nicht so der Typ für Kostümfilme; diesen hier fand ich allerdings ganz gut gemacht. Im Original ist er nicht immer so gut zu verstehen, aber ich liebe es, den unglücklichen Seelen beim Schmieden böser Machenschaften zuzusehen. Und nackte Hintern und Brüste gibts neben den schönen Kostümen und Kulissen auch noch ;-). 

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My Week with Marilyn (mit Michelle Williams, Emma Watson und Eddie Redmayne)
Habe ich nicht gesehen. Soweit ich weiss, lief er auch nicht besonders lange in den Kinos. Mittlerweile müsste die DVD eigentlich draussen sein…

Cosmopolis (mit Robert Pattinson, Paul Giamatti und Sarah Gadon)
Die Buchverfilmung von Don DeLillo habe ich ganz allein in einem Kino in Lausanne geguckt – mit etwa 12 anderen Kinogängern. Es wird viel geredet und alles verstehe ich immer noch nicht – trotzdem ist es ein Genuss, den Schauspielern zuzusehen. Mehr dazu habe ich in einem früheren Beitrag bereits geschrieben. Der Film ist ganz bestimmt nicht jedermanns Sache – empfehlen kann ich ihn aber auf jeden Fall. Schade, dass er nicht in besonders vielen Kinos erschienen ist. Aber immerhin lief er im Mai in Cannes, und das ist schon eine kleine Leistung für sich.

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On the Road  (mit Garret Hedlund, Sam Riley, Kristen Stewart, Viggo Mortensen, Kirsten Dunst und Amy Adams)
Habe ich mir im Orange Open Air Kino Bern mit einer Kollegin angesehen. Das Buch fand ich teilweise etwas langfädig, aber der Film war ganz gut umgesetzt. Hie und da hätte man vielleicht das Tempo etwas schneller machen können (wobei ich wohl die Langversion gesehen habe, denn die Amis werden zum Kinostart diesen Monat eine kürzere Version bekommen), aber alles in allem bringt der Film die Gefühle und Lebensfreude (und -qualen) dieser Zeit sehr schön rüber und der Soundtrack ist natürlich sowieso toll. Die Schauspieler (v.a. Garret Hedlund und Kristen Stewart) sind zudem fantastisch. Ich denke sogar, dass es für den Film und die Schauspieler einige Award-Nominationen geben könnte.

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Snow White and the Huntsman (mit Kristen Stewart, Chris Hemsworth und Charlize Theron)
Auf den Film habe ich mich schon Monate im Vorfeld gefreut – und ich wurde nicht enttäuscht. Einige fanden, man hätten mehr draus machen können und die Kritiken fielen nicht immer sehr nett aus – aber ich fand ihn sehr gute Blockbuster-Unterhaltung mit viel Action, Humor und tollen Schauspielern. Charlize Theron ist eine grandiose böse Königin und die anderen zwei machen ihre Sache ebenfalls sehr gut. Auch auf DVD schön anzuschauen.

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The Twilight Saga: Breaking Dawn Part 2 (mit Robert Pattinson, Kristen Stewart und Taylor Lautner)
Habe ich mir mit einer Kollegin vor zwei Wochen in Fribourg angeschaut. Obwohl ich Breaking Dawn von allen Twilight-Büchern am wenigsten mag, war ich mit der Umsetzung der beiden Filme sehr zufrieden. Nur etwas länger hätten sie sein dürfen; vor allem der zweite Teil. Es passiert sehr viel in sehr kurzer Zeit und der eigentliche Kernpunkt (nämlich Bella und Edward) kommen wieder mal ein bisschen zu kurz. Das einzige was mich etwas störte war das „creepy“ Baby – ist halt immer so eine Sache, mit kleinen Kindern zu drehen. Und die Tatsache, dass man in amerikanischen Filmen zwar Köpfe abreissen und Kinder verbrennen kann, aber keine nackte Haut zeigen darf. Könnte ja schädlich sein. Pffff.

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12 Filme in 12 Wochen (VII): Ein Film, von dem niemand gedacht hätte, dass du ihn gesehen hast

Hmm… das ist allerdings schwierig.

Ich bin ja bekannt dafür, öfter mal schräge Filme zu gucken, die nicht grad jeder kennt – auch wenn das jetzt keine völlig unbekannten Filme sind. Über einige der sehenswerten Exemplare hab ich auch schon Beiträge verfasst, zum Beispiel Cosmopolis (Canada, 2012), Wristcutters: A Love Story (US/UK, 2006), The Cake Eaters (USA, 2007), Adam’s Apples (DK, 2005), Speak (USA, 2004), How to Be (UK, 2008), Utopia Blues (CH, 2001), King George (UK, 1994), Spider (F/Canada/GB, 2002), Prozac Nation (USA, 2001), The Fisher King (USA, 1994), Harold und Maude (USA, 1971), Elling (DK, 2001) oder Festen (DK, 1991).

Cosmopolis (Canada, 2012)

Dazu ein paar Biographien (z.B. über van Gogh, den Dalai Lama, Pollock oder Camille Claudel), die ich allesamt nicht besonders toll fand (naja, mit Biographien hab ich mich schon immer schwer getan).

Wristcutters: A Love Story (US/UK, 2006)

Und ich hab wohl auch schon zig Dokumentarfilme über alle möglichen und unmöglichen Themen gesehen, die sich nicht unbedingt jeder antun würde.

Speak (USA, 2004)

Aber einen Film, der alle in Staunen versetzen würde? Uff… Ich hab mal ein paar Minuten von „One Night in Paris“ gesehen. War sterbenslangweilig…

12 Filme in 12 Wochen (I): Der Film, den du zuletzt im Kino gesehen hast

„I smell sex all over you.“ (Elise)
„It’s not the sex you think i’ve had. It’s the sex I want.“ (Eric)

Cosmopolis (Canada, 2012)

New York  im April 2000. Eric Packer (Robert Pattinson), erfolgreicher und steinreicher Vermögensverwalter von 28 Jahren, fährt in seiner eigens für ihn angefertigten  Stretchlimousine quer durch die Stadt. Weltweit wackeln die Börsenkurse, aber Eric hat sich neben dem „Business as usual“ (gegen den Yen spekulieren, die tägliche Arztvisite, seine neue Frau Elise (Sarah Gadon) besser kennen lernen, Sex haben) etwas für den heutigen Tag vorgenommen: Er braucht einen neuen Haarschnitt und fährt zu seinem Stamm-Coiffeur am anderen Ende der Stadt. Das Vorhaben erweist sich aber schwieriger als erwartet: Der Präsident ist in der Stadt, ein Beerdigungs-Zug zur Ehre eines verstorbenen Rappers verstopft die Strassen, es wird demonstriert und eben wurde eine Todesdrohung gegen ihn ausgesprochen…

„Cosmopolis“ ist David Cronenbergs Verfilmung des gleichnamigen Buches von Don DeLillo. Der Film wurde letzte Woche in Cannes vorgestellt und erhielt eine Standing Ovation von mehr als 8 Minuten. Die Kritiken sind aber wie immer zwiespältig – entweder man liebt den Film oder man hasst ihn. Ich liebe ihn.

„Do you need a haircut?“ (Elise)
„I need anything you can give me.“ (Eric)

Ich habe bisher noch nicht viele Filme von Cronenberg gesehen. „A Dangerous Method“ war mir etwas zu langfädig. „Eastern Promises“ mochte ich ganz gut, „Spider“ liebe ich (siehe meinen früheren Beitrag „Von Spinnen und Spinnern“ für weitere Informationen). „A History of Violence“ liegt seit Wochen auf meinem „noch-zu-guckende-DVDs“-Stapel.

In „Cosmopolis“ wird ganz schön viel gesprochen und querbeet philosophiert – und es macht nicht immer Sinn. Aber das liegt wohl daran, dass Cronenberg die Dialoge von DeLillo quasi eins zu eins übernommen hat – und das Buch macht auch nicht immer Sinn; weder die Dialoge noch warum die Charaktere handeln, wie sie handeln. Einige monieren auch, die Trailer seien irreführend; sie hatten eine Art Actionthriller erwartet, und das ist „Cosmopolis“ ganz und gar nicht. Interessant ist, wie sich fast alle Szenen in Erics Limo abspielen; er muss eigentlich nirgends hingehen, wenn er nicht will, die ganze Welt kommt zu ihm. Er hat sich seine eigene kleine Welt erschaffen, die ihn aber plötzlich einengt.

Die Frage ist: Muss man immer alles verstehen, um es zu geniessen? Nein. Filme sind Kunst; und Kunst muss man nicht immer verstehen. Oder warum gucken wir uns immer wieder komische Bilder von anscheinend verrückten Malern in Museen an? Sowohl das Buch als auch der Film laden zum Nachdenken ein. Und es ist doch interessant zu wissen, dass DeLillo sein Buch vor bereits 12 Jahren geschrieben hat, aber Teile davon (z.B. Aktionen wie Occupy Wallstreet) genau zum Drehzeitpunkt in Toronto wahrgeworden sind.

„But we still want what we want. We want a haircut.“ (Eric)

Working on the Forever Part: Remember Me (USA, 2010)

Gandhi said that whatever you do in life will be insignificant. But it’s very important that you do it. I tend to agree with the first part.

Soziologie-Student Tyler Hawkins (Robert Pattinson), Sprössling einer reichen Upper-East-Side-Familie, ist wütend und genervt. Die Albernheiten, Oberflächlichkeiten und Besäufnisse seines Kumpels Aidan (Tate Ellington) nerven ihn. Die scheinbar unsinnigen Vorlesungen nerven ihn. Sein reicher Vater (Pierce Brosnan), der anscheinend nur noch Geld und Karriere im Kopf hat, nervt ihn. Aber am meisten wütend ist er auf seinen älteren Bruder, dessen Selbstmord die Familie hat zerbrechen lassen. Tyler reagiert trotz seinen 21 Jahren wie ein Teenager auf seine Umwelt: Er rebelliert gegen alles und jeden und liebt es, überall anzuecken. Was dazu führt, dass er auch mal mit vermöbeltem Gesicht durch die Gegend läuft. Einziger wichtiger Bezugspunkt für Tyler ist seine jüngere Schwester Caroline (Ruby Jerins), die sehr unter der Ignoranz und der emotionalen Abwesenheit ihres Vaters leidet und in der Schule gemobbt wird. Und sein Tagebuch.

Nach einer Kneipentour mit anschliessender Schlägerei und Gefängnisaufenthalt lernt Tyler die Studentin Ally (Emilie deRavin) kennen. Erst hatte Tyler ja einen Plan, was Ally betrifft, aber irgenwie läuft alles anders, als geplant…

I just don’t see the point in waiting. I mean, what if I die while eating my entree?

„Remember Me“ kommt scheinbar wie ein Liebesfilm-trifft-Familiendrama daher, ist es aber nicht. Das Ende kommt überraschend und wie ein Vorschlaghammer. „Betrug“ schreien die einen, manipuliert fühlen sich die anderen. Vernichtende Kritiken gibt es zuhauf. Es wird am Script gemeckert, am Schnitt, am Regisseur Allen Coulter, an den Schauspielern. Der Film scheint tatsächlich nur zwei Reaktionen auszulösen: Entweder man hasst ihn, oder man liebt ihn. Ich finde, man sollte sowieso nicht zu viel im Vorfeld über diesen Film wissen. Man sollte ihn einfach sehen. Und dann selber entscheiden und darüber diskutieren. Oder gar die Vorlage von Will Fetters (Memoirs) lesen.

Wer will kriegt bald Gelegenheit dazu: FR, 27.4., SF2 (20 Uhr)

Kino-Kalender 2012

Das Kinojahr 2012 wird grossartig – vielleicht noch grossartiger als 2011. Hier mein vorläufig geplantes Kino-Programm für nächstes Jahr:

ab 22. März: der erste Teil der Hunger Games mit Jennifer Lawrence, Liam Hemsworth und Josh Hutcherson

ab 26. April: Bel Ami, die Verfilmung der Buchvorlage von Guy de Maupassant. Mit Robert Pattinson, Christina Ricci, Uma Thurman, Kristin Scott Thomas

ab 10. Mai: My Week with Marilyn mit Michelle Williams, Emma Watson und Eddie Redmayne

ab 23. Mai: die Buchverfilmung On the Road nach dem Roman von Jack Kerouac mit Garret Hedlund, Sam Riley, Kristen Stewart, Viggo Mortensen, Kirsten Dunst und Amy Adams

ab 31. Mai: Snow White and the Huntsman mit Kristen Stewart, Chris Hemsworth und Charlize Theron

ab 18. November: The Twilight Saga: Breaking Dawn Part 2 mit Robert Pattinson, Kristen Stewart und Taylor Lautner

ab 12. Dezember (mit Vorbehalt): Cosmopolis, der neuste Cronenberg nach dem Roman von Don DeLillo mit Robert Pattinson, Paul Giamatti und Sarah Gadon

Quelle: http://cosmopolisfilm.com/

 

immer noch ohne Kinostart: Girlfriend mit Evan Sneider, Shannon Woodward, Jackson Rathbone. vielleicht krieg ich ihn ja mal auf DVD zu sehen *seufz*