Zwei-Wochen-Rückblick (Oktober 2017/1)

GESEHEN: ES (2017)

GEARBEITET: durch Mails gepflügt

GEHÖRT: DRS3 Hitparade

GELESEN: Stargate SG1: Exile (Sally Malcolm & Laura Harper)

GETAN: Hängebrücke Leissigen bewandert

GEGESSEN: Appenzeller Biber

GETRUNKEN: Apfelschorle

GEFRAGT: wie lange es wohl so schönes Herbstwetter bleibt?

GEKNIPST: Thunersee

GESCHRIEBEN: Mails, Mails, Mails

GEFREUT: Endlich wieder Zumba!

GEKOCHT: Gschwellti

GEÄRGERT: die Ferien waren viel zu kurz

GELITTEN: wo ist die nächste Toilette?

GERÄTSELT: wie kann man nur immer „vergessen“, schlafen zu gehen?

GEFAHREN: Zug, Bus, Zug

GEPREDIGT: heute gehe ich mal früher ins Bett!

GENERVT: Verspätete Züge

GEKAUFT: Winterschuhe

GEPLANT: häufiger wandern gehen

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16 Bücher in 16 Wochen (V) – Dein aktueller SUB

Seit meinem letzten SUB-Bild vom Februar scheint sich nicht besonders viel getan zu haben. Allerdings sind meine Lesefortschritte nicht sooo gut ersichtlich.

SUB vom 16. Mai 2016
SUB vom 16. Mai 2016

Mittlerweile habe ich aber immerhin 2 Bücher fertig gelesen und einige davon angefangen. Dazu kommen noch mindestens 5 Bücher, die ich elektronisch gelesen habe. Ich war also nicht ganz so fleissig wie ich hätte sein können, aber auch nicht ganz so untätig wie es den Anschein macht 😉

16 Bücher in 16 Wochen (I) – Ein Buch, das du gerade liest

Ich habs in früheren SUB-Beiträgen mittlerweile oft genug gesagt: Ich lese nicht mehr so oft wie früher. In meinem Job lese ich zwecks Recherche sehr viel und arbeite mehr oder weniger den ganzen Arbeitstag an, für und mit Texten. Andererseits treibe ich mehrmals wöchentlich Sport, komme dadurch später nach Hause und fröne dann meist dem TV-Serien-Gucken.

Wenn ich lese, ist es meist weder wissenschaftlich noch literarisch hochstehend, um mein Gehirn nicht zu stark zu fordern. Meine „klugen“ Bücher bleiben deshalb allesamt seit Monaten auf dem Stapel liegen *schäm*.

Da ich mich seit Monaten „Stargate SG-1“ und seit ein paar Wochen „Stargate Atlantis“ widme, ist es natürlich praktisch, dass es zu diesen TV-Serien nicht nur FanFictions, sondern offiziell abgesegnete Stargate-Bücher gibt.

“I hope you’re right,” the colonel said, “because Night of the Living Dead spooked the hell outa Teal’c.”
“It did not, O’Neill.”
“He’s just saying that. He was watching through his fingers.”

Hostile Ground (Sally Malcolm & Laura Harper)

Es hätte eine einfache Mission werden sollen. Eine (vermeintlich) einfache Mission, um das Team nach Colonel Jack O’Neill’s monatelanger Abwesenheit wegen des Meteoriteneinschlags auf Edora (Folge 3×17: A Hundred Days) wieder etwas zusammen zu schweissen. Das Problem: Jack muss nebenbei eine Black-Ops-Mission zum Erfolg führen, darf seinen Team-Mitgliedern aber nichts davon verraten (Folge 3×18: Shades of Grey). Es steht viel auf dem Spiel: Die Asgard und die Tollan drohen, der Erde ihre Unterstützung zu entziehen, wenn der Maulwurf beim SGC nicht gefunden wird. Und natürlich läuft mal wieder nichts wie geplant: Daniel Jackson wird schwer verletzt und das Team strandet auf einem unfreundlichen, ja praktisch unbewohnbaren Planeten, der regelmässig von „Zombies“ heimgesucht wird…

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Seit 2004 veröffentlicht das Team von Fandemonium mit Sitz in London regelmässig Stargate-Romane. Das Besondere: Jedes einzelne Buch ist von „ganz oben“ (sprich: der Produktionsfirma MGM) abgesegnet und entspricht dem Canon – das heisst, die Bücher orientieren sich an der TV-Serie und ihren Charakteren. Man muss beim Lesen also nicht allzuviel Denkarbeit lesen, selbst wenn man nicht alle Folgen der TV-Serie gesehen hat – zumindest nicht, solange einem die Charaktere und ihre Eigenwilligkeiten einigermassen vertraut sind.

„Hostile Ground“ ist der erste Teil einer Trilogie und endet in einem Cliffhanger (glücklicherweise ist der Folgeband „Exile“ bereits draussen und Teil 3 soll bald folgen.) Wie alle Fandemonium-Autoren ist Sally Malcolm ein waschechter Stargate-Fan. Sie hat als FanFiction-Autorin (unter den Pseudonymen „Sally Reeve“ oder „salr323“) angefangen, Fandemonium gegründet und bereits einige Bücher veröffentlicht.

Die Handlung spielt zwischen den beiden Folgen „A Hundred Days“ und „Shades of Grey“. Man muss die beiden Folgen nicht unbedingt gesehen haben, bevor man sich ans Lesen von „Hostile Ground“ macht, aber sinnvoll ist es natürlich schon.

Zur Erinnerung: In der Folge „A Hundred Days“ bleibt Jack während 100 Tagen auf dem Planeten Edora gestrandet, bevor er durch die restlichen Team-Mitglieder von SG-1 gerettet werden kann. Vor allem Sam nimmt es Jack übel, dass er nicht mehr an seine Rettung geglaubt hatte – schliesslich lautet das Team-Motto, dass niemand zurückgelassen wird. Sam arbeitet sich mehr oder weniger kaputt, um den Teamleader möglichst rasch zurück nach Hause zu holen – nur um festzustellen, dass Teal’c sich für die Rettung in Todesgefahr begeben hat, während Jack sich mehr oder weniger komplett ins häusliche (Ehe-)Leben auf Edora eingliederte…

Quelle: MGM (http://stargate.mgm.com/view/episode/2598/index.html)
Quelle: MGM (http://stargate.mgm.com/view/episode/2598/index.html)

Diese Ereignisse spielen insofern eine Rolle, weil sie im Team immer noch nachwirken – es gibt Spannungen, und Jack benimmt sich mehr oder weniger wie ein A., um seine Geheim-Mission durchzuziehen. Sam und Daniel glauben, dass Jack lieber mit Laira auf Edora geblieben wäre…

Mein Fazit: Bisher habe ich etwa 7 Stargate-Romane gelesen, und „Hostile Grounds“ gehört meiner Meinung nach zu den Besten. Ich mag Sally Malcolm’s Schreibstil und dass sie sich mit ihren Büchern jenen TV-Episoden annimmt, die irgendwie „ungelöst“ geblieben sind, weil sie eine wichtige Rolle in Charaktere- und Handlungsentwicklung spielen, später allerdings nie mehr erwähnt werden. „Hostile Grounds“ spinnt zudem ziemlich geschickt einen Faden zu „Stargate Atlantis“. Es gibt Action, übermächtige Gegner und spannende Einsichten in die Charaktere. Perfekte Feierabend-Lektüre also.

Breathing hard, breathing through pain, Daniel said, “I’m okay. I can make it.”
“Damn right you can.” The colonel’s growl made it an order as he ripped open another field dressing. Sam heard Daniel’s shout of pain as the colonel pressed the bandage onto the wound. She didn’t know how badly he was injured, but it had to be serious for the colonel to risk stopping their breakneck flight to the Stargate.