10 Bücher, die mein Leben berührt / beeinflusst haben

Ich wurde von Dani Ela auf Facebook nominiert, 10 Bücher aufzulisten, welche mein Leben in irgendeiner Weise berührt oder beeinflusst haben… ein Blogstöckchen betreffend Bücher, also quasi ein Bücherstöckchen, schön. Leider nicht ganz so einfach zu beantworten. obwohl ich viele viele Bücher gelesen habe 😉

In beliebiger Reihenfolge sage ich mal:

1) „Das Kätzchen, das nach Hause wollte“ von Jill Tomlinson. Wie bereits in einem früheren Beitrag erwähnt, ist dies eines der ersten Bücher, das ich je gelesen habe. Ich mochte Katzen schon immer. Vielleicht hat das deswegen meine Leselust geweckt 😉

2) „The Fault in Our Stars“ von John Green. Ich habe gemerkt, dass einen auch Jugendbücher ganz schön zum Heulen bringen können – und das eigentlich gar nicht so schlimm ist. Und dieses Buch einen eigenen Blogeintrag verdient hat.

3) „Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte“ von Oliver Sacks. Neuropsychologie kann ganz schön spannend sein…

4) Die „Harry Potter“ Reihe von J.K. Rowling hat mir – wenn ich es mir recht überlege – mehr oder weniger das Lesen auf Englisch beigebracht…

5) Das „Universal Wörterbuch Latein“ von Langenscheidt. Ohne dieses Buch wär ich in meiner Schulkarriere nicht weit gekommen…

6) Die „Twilight Saga“ von Stephenie Meyer. Durch die Bücher habe ich viele neue Leute und Orte kennen gelernt und schöne Erinnerungen gewonnen. Und sie haben meine Lese- und Musikgewohnheiten ganz schön verändert…

7) „Discovering Statistics Using SPSS“ von Andy Field. Ich mochte Statistik schon immer, eigentlich. Nur habe ich sie nie wirklich verstanden, bis mir dieses Buch während der Studienzeit zu Hilfe kam.

8) „Der Arzt von Stalingrad“ von Konsalik. Vorher wusste ich eigentlich überhaupt nichts über den 2. Weltkrieg. War mir ebenfalls einen Eintrag im Blogstöckchen zu „12 Bücher in 12 Wochen“ wert…

9) „Momo“ von Michael Ende. Gelesen, gesehen und gehört. Mehrmals. Ich glaube, Teile der Hörspielkassetten könnte ich noch heute auswendig aufsagen…

10) „Psychosoziale Risikofaktoren und koronare Herzkrankheit“ von…. mir. Meine Lizentiatsarbeit hat über 100 Seiten und steht in einer Bibliothek. Es gibt mehrere Exemplare davon und sie hat mich monatelang schlaflose Nächte gekostet… Die darf ich sehr wohl ein Buch nennen, oder? ;-).

13 Bücher in 13 Wochen (II) – Ein Buch, bei dem du der Hauptfigur am liebsten eine reingehauen hättest

Erst dachte ich ja, bei dieser Frage müsse ich passen. Es gibt natürlich immer ein paar Figuren, die man sanft am Kragen packen und liebevoll etwas durchschütteln möchte – z.B. Schnäppchenjägerin Rebecca Bloomwood in der Shopaholic-Reihe von Sophie Kinsella, Bella Swan in der Twilight-Saga von Stephenie Meyer oder natürlich Chaotin Bridget Jones, entworfen von der Autorin Helen Fielding. Sie haben so ihre Macken und lassen einen beim Lesen manchmal seufzen, den Kopf schütteln oder die flache Hand an seine Stirn klatschen. Aber gerade diese  Macken und Schwächen machen die Figuren umso menschlicher und liebenswerter.

Aber dann hab ich etwas länger darüber nachgedacht und muss sagen, es gibt tatsächlich so ein paar Hauptpersonen in Büchern, die nerven. Und zwar so richtig. Aber irgendwie liest man trotzdem weiter, weil man die Figur und die Geschichte bereits mehr oder weniger liebgewonnen hat und wissen will, wie es weitergeht. Fast schon eine Hassliebe, also…

House of Night Series

“My mama told me don’t trust no white boy, even a pretty one. I’m thinkin‘ a pretty white boy with wings explodin‘ up from the ground in a mess of blood and ugly-ass bird things is double trouble.“ – Kramisha, Hunted

Eine dieser Figuren ist die Haupt-Ich-Erzählerin in der Buchserie „House of Night“ von P.C. Cast und ihrer Tochter Kristin Cast. Darin geht es um die 16-jährige Jungvampirin Zoey Redbird , die in das House of Night, quasi ein Internat für Vampire, kommt. Natürlich stellt sich bald heraus, dass Zoey kein normaler Jungvampir ist und ein paar Extra-Talente hat. Dazu gehört scheinbar auch das Talent, beim Anblick jedes einigermassen ansehnlichen Jünglings Kopf und Verstand zu verlieren und sich nackig zu machen. Was natürlich Probleme nach sich zieht, die einer Soap-Opera auf RTL würdig sind. Bäh. Seit Twilight und den Hunger Games habe ich die Schnauze voll von diesen Liebes-Dreiecken; da brauche ich erst recht keine Liebes-Vier- und -Fünfecke.

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Bisher wurden von „House of Night“ zehn Bände veröffentlicht plus einige Zusatzromane zu Nebenfiguren. Es sollen zudem nochmals zwei oder drei Bände veröffentlicht werden. Gelesen habe ich bisher neun. Mal sehen, ob ich da irgendwann wieder einsteige…

“Oh for craps sake. You’re not dying again, are you? It’s seriously inconvenient when you do that.“ – Aphrodite, Burned

Headboard Action!

Zu den geleakten Bildern von „Breaking Dawn“ habe ich folgenden Kommentar: Rawr!
(Nein, veröffentlichen werde ich sie hier nicht, da sie nach wie vor illegal sind. You can google it.)

Die Foren laufen heiss. Es wird fleissig diskutiert, ob Summit dahintersteckt oder nicht und wer sonst? Ob man damit 20th Century Fox kurz vor dem Release von „Water For Elephants“ eins auswischen will und dem Publikum in Erinnerung rufen, dass Rob nicht Jacob Jankowski ist, sondern Edward Cullen und damit ein Produkt von Summit? Ob alles mit Rob’s Aussage zusammenhängt, dass „Bel Ami“ einfach nicht in die Gänge kommt? Verschwörungstheorien zuhauf, und einige sind tatsächlich sehr amüsant zu lesen.

Ein offizielles Statement von den Produzenten und Summit gibts auch schon, und auch hier reagiert die Fangemeinde sehr unterschiedlich darauf. Man ist sich allerdings einig, dass es viel zu spät kommt.

Ansonsten streitet man sich darüber, ob die Darsteller überhaupt das Recht haben, sich darüber aufzuregen? Einige finden nein, da dies schliesslich ihr Job sei, und sie sollen sich gefälligst nicht so anstellen.

Meine Meinung sieht da allerdings anders aus:

„I feel bad for Rob and Kristen. It’s embarassing enough to film intimate scenes like that. It doesn’t matter how much money you get for it and that there’s only a few people around you and that you feel comfortable with your co-star. It’s still hard to do and I would understand if they feel violated.
It’s one thing to leak some pictures every month. I didn’t mind the Volvo or Edward on the mountain in Whistler. I didn’t mind the leg-hitch-scene for Eclipse. It kept everyone excited and helped to survive the long wait, maybe added even to the hype about a movie. But this was too much in my opinion.
The final product will be a PG-13-bedroom scene were Bella and Edward make love. Now we have raw material of Rob f*cking his girlfriend. Yes, it’s very hot, but it’s also very private. (And probably won’t be in the final cut now anyway.)“
(übernommen von meinem eigenen Kommentar auf http://www.robsessedpattinson.com/2011/04/filmmaker-statement-regarding-twilight.html)

Zum Statement: Ich hatte ja ganz vergessen, dass Stephenie Meyer (Mit-)Produzentin bei BD ist. Hm. Wir wissen ja alle, was passiert ist, nachdem jemand die unfertige Version von „Midnight Sun“ ins Netz gestellt hat…

OMG, jetzt werden sie den Film niemals fertigstellen!!!

😉

Cover oder Cover, das ist hier die Frage

Kaum habe ich eine Buch-Reihe entdeckt, wird sie meist kurz darauf verfilmt.

Der Vorteil: Die Bücher sind fortan auch in englischer Sprache in allen Läden zu finden, an prominenter Stelle ausgestellt und müssen nicht mehr extra bestellt werden. Der Nachteil: Es gibt kurz darauf Änderungen am Cover oder nur noch Movie Tie-Ins zu kaufen.

Ich hasse nichts mehr, als wenn Bücher einer Buchserie im Regal nicht zusammenpassen (ja, da bin ich ein bisschen komisch. Oder vielleicht auch nur kompliziert). Ausserdem will ich immer das originale Cover haben – egal, wie sehr ich den Film und die Schauspieler liebe. Heisst: Die Bücher müssen doch online bestellt und teilweise lange Lieferfristen in Kauf genommen werden.

Ein gutes Beispiel ist Stephenie Meyer’s Twilight Saga. Ich liebe die Buchcover der englischen Originale von atom:

Kaum hatte ich das erste Buch gelesen und das zweite Buch gekauft, war der Film und damit das Movie Tie-In auf dem Vormarsch. Sie orientierten sich – wie bei Movie Tie-Ins üblich – an den Filmpostern:

Dies kann für uns manchmal verwirrlich sein, weil nicht alle Länder dieselben Filmposter haben. In der Schweiz war ursprünglich nur das obere Cover erhältlich (welches auch für die deutschen Ausgaben verwendet wurde). Es gibt aber mittlerweile ein weiteres englisches Cover zur Auswahl:

Kurz darauf gab atom eine Special Edition mit rotgefärbten Kanten heraus. Da die Bücher dieser Ausgabe nicht nur halb so teuer sind, sondern auch echt gut aussehen, habe ich mir Eclipse tatsächlich mit roten Kanten zugelegt:

(Sehe ich im Regal sowieso nicht, weil ich so klein bin *lach*.)

Auch New Moon und Eclipse kamen kurz vor und nach der Filmpremiere mit neuen Covern auf den Markt. New Moon berücksichtigte dafür beim zweiten Druck sogar Team Jacob:

Und Eclipse stellte beim Nachdruck Team Bella zur Auswahl bereit:

Wenig später kam der nächste Clou von atom: Die White Cover Edition. Sehr edel und sophisticated: 

Interessanterweise wird die Twilight-Saga in zwei verschiedenen Verlagen gedruckt, so dass wir beim Bestellen der englischen Bücher zwischen US-Ausgaben und UK-Ausgaben auswählen können. Breaking Dawn gibt es deshalb in zwei verschiedenen Grössen. Der Unterschied: Die eine Ausgabe kostet 27.90 CH, die andere nur 21.90 CHF. Wer „mal eben schnell“ eine englische Ausgabe kaufen will, muss nicht erst nur entscheiden, welche er eigentlich will, sondern darf sich dann auch noch aufregen, dass gewisse Editionen gar nicht bei allen Buchläden und Online-Portalen erhältlich sind.

Da hat man es bei der Harry-Potter-Reihe direkt einfach: US-Ausgabe vs. UK-Ausgabe vs. Erwachsenen-Ausgabe. Nix mit Movie Tie-Ins. Und auch „normale“ Buchverfilmungen haben meist nur zwei Cover zur Auswahl (Original vs. Movie Tie-In) – ausser, die Amerikaner haben wieder mal das Gefühl, sie brauchen eine eigene US-Ausgabe, falls der Autor Engländer war und das Buch ursprünglich als UK-Ausgabe erschienen ist.

Die Ungerechtigkeit bei Büchern mit Filmcover: Movie Tie-Ins werden gleich beim Erstdruck in hoher Auflage auf den Markt geworfen und sind deswegen viel billiger. Dasselbe passiert jetzt bei „Water for Elephants“: Für das Originalcover habe ich noch 18.90 CHF bezahlt:

Das Movie Tie-In (ab März erhältlich) gibts bereits für 9.90 CHF zu haben:

Wen das Cover nicht stört, spart also nicht nur Umtriebe, sondern unter Umständen auch noch Geld. Glückselig sind die Umkomplizierten.