16 Bücher in 16 Wochen (XVI) – Das Buch, das du als nächstes lesen willst

Uff. Tja. Ähm. Viel zu viele, leider. Mein Stapel ungelesener Bücher (SUB) wächst schneller, als ich ihn abbauen kann…

SUB vom 26. Mai 2017

Mein letztes SUB-Photo habe ich tatsächlich bereits vor über einem Jahr gepostet – im Rahmen dieses Blogstöckchens *schäm*. Weil ich manche Bücher elektronisch gelesen habe und diese Bücher deshalb gar nicht auf diesem Stapel zu finden sind, sieht es allerdings so aus, als hätte sich kaum was getan…

Gerade eben habe ich mit Meg Gardiner’s „Todesmut“ angefangen. So ein bisschen leichte Literatur für zwischendurch, bei der man nicht viel überlegen muss.

Vor zwei Tagen habe ich Ben Fountain’s „Billy Lynn’s Long Halftime Walk“ beendet. Ein tolles Buch. Gestern habe ich mir zusätzlich noch den Film angesehen, der im Gegensatz zu vielen anderen Buchverfilmungen so toll umgesetzt wurde, dass ich spontan nichts zu beanstanden habe (ja gibts denn so was???). Da muss ich mir doch gleich eine Notiz machen, dass ich darüber demnächst einen Blogeintrag schreibe *Notiz zu den anderen 67 Notizzetteln mit Blogeintrags-Ideen legt*.

16 Bücher in 16 Wochen (XI) – Deine grösste SUB-Leiche

Uh Oh. Auf meinem Stapel ungelesener Bücher (SUB) liegen nicht nur Leichen, sondern bereits Skelette *schäm*.

Diese Skelette sind hauptsächlich Bücher aus der Sparte „Psychologische Fachliteratur“. Es ist einfach so anstrengend, abends noch zu lesen… früher habe ich jeden Abend vor dem Schlafengehen noch mindestens ein halbes Stündchen im Bett gelesen. Mittlerweile bin ich froh, wenn mir nach 5 Minuten nicht schon die Augen zufallen – und wenn ich es mal länger aushalte, dann weil ich zur Trivialliteratur gegriffen habe…

Die grösste SUB-Leiche ist wahrscheinlich „Der Luzifer-Effekt“ von Philip Zimbardo. Der Sozialpsychologe Zimbardo ist jener Typ, der Anfang der 70er Jahre mit der sogenannten „Stanford-Prison-Studie“ berühmt geworden ist, in der die Teilnehmer in Häftlinge und Wärter eingeteilt worden sind und den „Gefängnisalltag“ leben sollten. Wer lieber gucken statt lesen will – die Story wurde mehrmals verfilmt; z.B. mit Moritz Bleibtreu in „Das Experiment“ (2001) .

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Das Buch beschäftigt sich damit, wie und weshalb gute Menschen „böse“ oder unmoralisch handeln; wie Ereignisse in Abu Ghraib möglich sind und weshalb jeder Mensch durch soziale Umstände korrumpiert werden kann. Leichte Kost vor dem Einschlafen also.

 

16 Bücher in 16 Wochen (V) – Dein aktueller SUB

Seit meinem letzten SUB-Bild vom Februar scheint sich nicht besonders viel getan zu haben. Allerdings sind meine Lesefortschritte nicht sooo gut ersichtlich.

SUB vom 16. Mai 2016
SUB vom 16. Mai 2016

Mittlerweile habe ich aber immerhin 2 Bücher fertig gelesen und einige davon angefangen. Dazu kommen noch mindestens 5 Bücher, die ich elektronisch gelesen habe. Ich war also nicht ganz so fleissig wie ich hätte sein können, aber auch nicht ganz so untätig wie es den Anschein macht 😉

16 Bücher in 16 Wochen (II) – Das Buch, das du dir zuletzt gekauft hast

Hui, da muss ich ja direkt ein Weilchen überlegen. Die letzten Bücher hab ich entweder geschenkt bekommen, getauscht, ausgeliehen oder mir über ein Bücher-Tausch-Bring-Regal geholt.

Selber gekauft habe ich mir wahrscheinlich…

Ich bleib so scheisse wie ich bin (Rebecca Niazi-Shahabi)

Das Buch habe ich mir natürlich wegen des provokanten Titels und des lustigen Tierchens auf dem Cover überhaupt in die Hand genommen – ansonsten bringen nämlich keine zehn Pferde dazu, überhaupt in ein sogenanntes „Selbstoptimierungsbuch“ (aka verkappter Lebenshilfe-Ratgeber) reinzuschauen.

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Beim Versuch, schlanker, schlauer und schöner zu werden mal wieder gescheitert? Den Traumjob knapp verpasst? Egal, denn wer hat eigentlich behauptet, dass Glücklichsein der Normalzustand ist? »Ich bleib so scheiße, wie ich bin« macht Schluss mit der Selbstoptimierung. Schluss mit der Wahnsinnsidee, dass man das Leben besonders effektiv zu nutzen habe. Besser werden heißt wahnsinnig werden, also: Bleiben Sie dick, faul, jähzornig – und glaubwürdig.

Dementsprechend hatte ich auch nicht besonders viele Erwartungen daran. Es hat witzige und unterhaltsame Passagen drin, aber vieles ist auch nur oberflächliches Blabla. Zum Lesehäppchen zwischendurch reicht es allemal. Aber wie die Autorin schon meint, man solle sich nicht immer so unter Druck setzen – das Buch liegt seit Monaten auf meinem SUB-Stapel, weil ich die letzten zwei Kapitel nie fertig gelesen hab… 😉

16 Bücher in 16 Wochen (I) – Ein Buch, das du gerade liest

Ich habs in früheren SUB-Beiträgen mittlerweile oft genug gesagt: Ich lese nicht mehr so oft wie früher. In meinem Job lese ich zwecks Recherche sehr viel und arbeite mehr oder weniger den ganzen Arbeitstag an, für und mit Texten. Andererseits treibe ich mehrmals wöchentlich Sport, komme dadurch später nach Hause und fröne dann meist dem TV-Serien-Gucken.

Wenn ich lese, ist es meist weder wissenschaftlich noch literarisch hochstehend, um mein Gehirn nicht zu stark zu fordern. Meine „klugen“ Bücher bleiben deshalb allesamt seit Monaten auf dem Stapel liegen *schäm*.

Da ich mich seit Monaten „Stargate SG-1“ und seit ein paar Wochen „Stargate Atlantis“ widme, ist es natürlich praktisch, dass es zu diesen TV-Serien nicht nur FanFictions, sondern offiziell abgesegnete Stargate-Bücher gibt.

“I hope you’re right,” the colonel said, “because Night of the Living Dead spooked the hell outa Teal’c.”
“It did not, O’Neill.”
“He’s just saying that. He was watching through his fingers.”

Hostile Ground (Sally Malcolm & Laura Harper)

Es hätte eine einfache Mission werden sollen. Eine (vermeintlich) einfache Mission, um das Team nach Colonel Jack O’Neill’s monatelanger Abwesenheit wegen des Meteoriteneinschlags auf Edora (Folge 3×17: A Hundred Days) wieder etwas zusammen zu schweissen. Das Problem: Jack muss nebenbei eine Black-Ops-Mission zum Erfolg führen, darf seinen Team-Mitgliedern aber nichts davon verraten (Folge 3×18: Shades of Grey). Es steht viel auf dem Spiel: Die Asgard und die Tollan drohen, der Erde ihre Unterstützung zu entziehen, wenn der Maulwurf beim SGC nicht gefunden wird. Und natürlich läuft mal wieder nichts wie geplant: Daniel Jackson wird schwer verletzt und das Team strandet auf einem unfreundlichen, ja praktisch unbewohnbaren Planeten, der regelmässig von „Zombies“ heimgesucht wird…

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Seit 2004 veröffentlicht das Team von Fandemonium mit Sitz in London regelmässig Stargate-Romane. Das Besondere: Jedes einzelne Buch ist von „ganz oben“ (sprich: der Produktionsfirma MGM) abgesegnet und entspricht dem Canon – das heisst, die Bücher orientieren sich an der TV-Serie und ihren Charakteren. Man muss beim Lesen also nicht allzuviel Denkarbeit lesen, selbst wenn man nicht alle Folgen der TV-Serie gesehen hat – zumindest nicht, solange einem die Charaktere und ihre Eigenwilligkeiten einigermassen vertraut sind.

„Hostile Ground“ ist der erste Teil einer Trilogie und endet in einem Cliffhanger (glücklicherweise ist der Folgeband „Exile“ bereits draussen und Teil 3 soll bald folgen.) Wie alle Fandemonium-Autoren ist Sally Malcolm ein waschechter Stargate-Fan. Sie hat als FanFiction-Autorin (unter den Pseudonymen „Sally Reeve“ oder „salr323“) angefangen, Fandemonium gegründet und bereits einige Bücher veröffentlicht.

Die Handlung spielt zwischen den beiden Folgen „A Hundred Days“ und „Shades of Grey“. Man muss die beiden Folgen nicht unbedingt gesehen haben, bevor man sich ans Lesen von „Hostile Ground“ macht, aber sinnvoll ist es natürlich schon.

Zur Erinnerung: In der Folge „A Hundred Days“ bleibt Jack während 100 Tagen auf dem Planeten Edora gestrandet, bevor er durch die restlichen Team-Mitglieder von SG-1 gerettet werden kann. Vor allem Sam nimmt es Jack übel, dass er nicht mehr an seine Rettung geglaubt hatte – schliesslich lautet das Team-Motto, dass niemand zurückgelassen wird. Sam arbeitet sich mehr oder weniger kaputt, um den Teamleader möglichst rasch zurück nach Hause zu holen – nur um festzustellen, dass Teal’c sich für die Rettung in Todesgefahr begeben hat, während Jack sich mehr oder weniger komplett ins häusliche (Ehe-)Leben auf Edora eingliederte…

Quelle: MGM (http://stargate.mgm.com/view/episode/2598/index.html)
Quelle: MGM (http://stargate.mgm.com/view/episode/2598/index.html)

Diese Ereignisse spielen insofern eine Rolle, weil sie im Team immer noch nachwirken – es gibt Spannungen, und Jack benimmt sich mehr oder weniger wie ein A., um seine Geheim-Mission durchzuziehen. Sam und Daniel glauben, dass Jack lieber mit Laira auf Edora geblieben wäre…

Mein Fazit: Bisher habe ich etwa 7 Stargate-Romane gelesen, und „Hostile Grounds“ gehört meiner Meinung nach zu den Besten. Ich mag Sally Malcolm’s Schreibstil und dass sie sich mit ihren Büchern jenen TV-Episoden annimmt, die irgendwie „ungelöst“ geblieben sind, weil sie eine wichtige Rolle in Charaktere- und Handlungsentwicklung spielen, später allerdings nie mehr erwähnt werden. „Hostile Grounds“ spinnt zudem ziemlich geschickt einen Faden zu „Stargate Atlantis“. Es gibt Action, übermächtige Gegner und spannende Einsichten in die Charaktere. Perfekte Feierabend-Lektüre also.

Breathing hard, breathing through pain, Daniel said, “I’m okay. I can make it.”
“Damn right you can.” The colonel’s growl made it an order as he ripped open another field dressing. Sam heard Daniel’s shout of pain as the colonel pressed the bandage onto the wound. She didn’t know how badly he was injured, but it had to be serious for the colonel to risk stopping their breakneck flight to the Stargate.

Mein grosser kleiner SUB (XXII)

Ui. Mein letzter SUB-Beitrag stammt doch tatsächlich vom Juli 2015. Die Gründe dafür sind vielfältig: Einerseits hatte ich von Spätsommer bis Jahresende mehr oder weniger Baustelle in der Wohnung. Dazu habe ich mir im September sowas wie einen E-Book-Reader (sprich: ein iPad mini) zugelegt. Da gibts so was wie iBooks und die Kindle-App und nun ist es so, dass mein SUB-Stapel sich quasi verdoppelt hat (nur, dass die eine Hälfte des Stapels nicht so gut auf ein Foto zu packen ist).

SUB vom 7. Februar 2016
SUB vom 7. Februar 2016

Und ich wills ja nicht leugnen – ich lese nicht mehr so oft wie früher. Einerseits, weil ich in meinem Job sehr, sehr viel lese und mit Texten arbeite. Andererseits, weil ich öfter dem TV-Serien-Gucken fröne.

Zu meiner Verteidigung: Die Mehrheit dieser Bücher hat ein Lesezeichen drin, weil ich sie immerhin mal angefangen hab, zu lesen. Und eines ist sogar schon fast fertig…

Wie man sieht, ist mein SUB immer noch bunt gemischt – von psychologisch-wissenschaftlicher Fachliteratur über Romane, Krimis und „seichtem“ Lesestoff, der manch einen vielleicht eine Augenbraue hochziehen lässt.

Mein grosser kleiner SUB (XXI)

Sommerzeit – Lesezeit. Naja, lesen kann man ja das ganze Jahr, aber im Sommer verbringe ich in meiner Freizeit weniger Zeit vor Bildschirmen als in den kalten Monaten und deshalb habe ich auch einen grösseren „Bücherumsatz“.

SUB vom 18. Juli 2015
SUB vom 18. Juli 2015

Ich mag die Bücher von Tami Hoag, auch wenn sich gewisse Charaktere-Entwicklungen (Junge trifft Mädchen) mittlerweile schon zwei Sätze nach der Einführung der männlichen Hauptfigur vorhersehen lassen. „Deeper than the Dead“ habe ich in einer Wühlkiste gefunden – das arme Ding konnte ich doch nicht da liegen lassen, oder? 😉