10 Computerspiele in 10 Wochen (VII) – Tetris (1984)

Viele meiner Lieblingsspiele für Zwischendurch ähneln dem Konzept von  „Tetris“. Dabei gilt es, ähnliche Formen oder Farben puzzleartig zusammen- und damit zum Verschwinden zu bringen, bevor sich die Spielsteine zu hoch aufstapeln.

Tetris für den Game Boy (Nintendo, 1989)

Das Konzept funktioniert mit Spielsteinen als Klötzchen, als Kugeln oder Bälle, mit Katzen, Meeresgetier, Vögeln auf Drahtseilen oder in Form von Pillen (siehe dazu den Blogbeitrag zu „Dr. Mario“).

Das Original soll dabei aber nicht vergessen gehen – oder die Version, die man für das Original hält. Tatsächlich ist die Entwicklungsgeschichte ziemlich abenteuerlich und war nicht für alle Erfinder und Mit-Entwickler von finanziellem Erfolg; geschweige denn Anerkennung gekrönt.

Bei uns wurde Tetris vor allem deshalb bekannt, weil es im Lieferumfang einiger berühmter Nintendo- und Windows-Produkte inbegriffen war. Ich kam mit „Tetris“ in erster Linie durch den ausgeliehenen Game-Boy (ab 1989) in Kontakt. Wer könnte diese Musik vergessen?

Ich spielte „Tetris“ aber auch auf Papa’s Rechner mit Windows 3.1 (ab 1990). Hat aber irgendwie nicht ganz soviel Spass gemacht. Die Hintergründe waren schreiend bunt; ja fast schon störend. Und die Musik hat mir ebenfalls gefehlt.

Zwischendurch darfs aber auch mal einer der vielen Klone sein, um Abwechslung ins Gehirn zu bringen – zum Beispiel die 3-D-Version.

Übrigens: „Tetris“ spielen kann auch heilsam sein. In 2012 berichtete ein wissenschaftlicher Artikel über eine Studie, bei der Tetris-spielende Patienten mit einer posttraumatischen Belastungsstörung nach einem Autounfall die Anzahl von störenden Flashbacks verringern konnten. Eine englische Zusammenfassung des Artikels, der immer wieder mal zitiert wird und auf Twitter als „FunFact“ auftaucht, gibts hier.

Tetris für Windows 3.1 (Microsoft, 1990)

10 Computerspiele in 10 Wochen (III) – Dr. Mario (Japan, 1990)

Das Konzept von „Tetris“ ist wohl ziemlich jedem bekannt – es geht darum, ähnliche Formen oder Farben puzzle-artig zusammen- und damit zum Verschwinden zu bringen, bevor sich die Spielsteine zu hoch aufstapeln.

Das Konzept funktioniert mit Spielsteinen als Klötzchen, Bälle, Katzen, fluffigen Kugeln mit Augen, Vögeln auf Drahtseilen oder eben im Falle von „Dr. Mario“ mit einfarbigen oder zweifarbigen Pillen.

Dr. Mario wurde 1990 für Nintendo NES entwickelt, ist aber auch für andere Nintendo-Konsolen (z.B. Nintendo64, GameBoy Advance, Wii) erhältlich. Die Figur tritt zudem auch in anderen Nintendo-Spielen in Erscheinung.

Wieso Mario hier als Arzt auftritt, habe ich keine Ahnung. Laut MarioWiki arbeitet Dr. Mario im „Mushroom Kingdom“ Spital mit Krankenschwester Toadstool. Ein Experiment geht schief und Viren brechen aus, weshalb Dr. Mario sich mit Multivitaminen bewaffnet, um dem Ausbruch Herr zu werden. Aha.

Naja, muss man nicht wissen, wer und weshalb und warum. Spass machts alleweil.