16 Bücher in 16 Wochen (XV) – Wieso musste diese Romanfigur bloss sterben?

Uff. Vor dieser Frage habe ich mich schon in früheren Bücher-Blogstöckchen gedrückt. Ich muss mich einfach zu stark aufregen, wenn ich darüber nachdenke… Ausserdem – wieviel spoilern ist in solchen Beiträgen erlaubt?

Über Romane, in denen von vornherein klar ist, dass jemand stirbt (und meist auch wer), darf man sich ja nicht beschweren. In diese Kategorie gehören wohl „Me Before You“ oder „The Fault in our Stars“.

Aber gerade in Büchern wie „Harry Potter“ müsste man ja nicht soooo viele Charaktere sterben lassen. Vor allem nicht Hedwig (so fies). Und der Tod im letzten Buch der „Divergent“-Reihe von Veronica Roth war ja wohl ein schlechter Witz…

Ugh. Und schon rege ich mich wieder auf. Besser aufhören mit diesem Blogbeitrag und meinen Blutdruck schonen *lach*.

 

 

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14 Filme in 14 Wochen (IV) – Bei diesem Film musste ich heulen wie ein Schlosshund

Hello, ma’am. Your daughter, she’s done a great injustice, so we’ve come here seeking revenge. You see, we may not look like much, but between the three of us we have five legs, four eyes and two and a half pairs of working lungs, but we also have two dozen eggs, so if I were you, I would go back inside. (Augustus Waters)

The Fault in Our Stars (USA, 2014)

Die 16jährige Hazel (Shailene Woodley) hat dem Krebstod mit Hilfe eines neuen Medikaments nochmals ein Schnippchen geschlagen – doch ist es nur ein Aufschub auf Raten. In Hazels Lunge haben sich Metastasen gebildet, weshalb sie auf ein Sauerstoffgerät angewiesen ist und nicht weiss, wann ihre Organe endgültig versagen werden und sie sterben muss.

In einer Selbsthilfegruppe trifft sie auf Augustus Waters (Ansel Elgort). Er hat durch den Krebs zwar eines seiner Beine verloren, ist aber zum Glück in Remission und wird in wenigen Jahren als geheilt gelten. Die beiden freunden sich an und Hazel verrät Augustus ihren sehnlichsten Wunsch: Sie möchte den niederländischen Autor Peter van Houten treffen, um ihn zu fragen, wie es mit den Charakteren aus ihrem absoluten Lieblingsbuch weiterging….

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In einem Beitrag zum Blogstöckchen „13 Bücher in 13 Wochen“ habe ich bereits über die Buchvorlage von John Green berichtet. Da ich bereits beim Lesen des Buches mehrmals Tränen wegwischen musste, bin ich gar nicht erst ins Kino gegangen. Heulen tu ich nämlich lieber für mich allein im stillen Kämmerlein ;-).

Die Buchverfilmung finde ich gut gelungen. Ich habe keine Szenen vermisst oder etwas an den Schauspielern auszusetzen gehabt. Auch wenn der Film zum Heulen ist, fühlt man sich danach irgendwie erleichtert. Komisch? Ja. Aber komisch schöööön.

I fell in love with him the way you fall asleep: Slowly, and then all at once. (Hazel Grace Lancaster)

13 Bücher in 13 Wochen (IX) – Ein Buch, das dich zum Weinen bringt

Eins vorweg: Das Buch bringt einen stellenweise auch zum Lachen. So zum Lachen, dass einem sogar die Tränen kommen. Bis diese Tränen dann später aus anderen Gründen kommen…

“That’s the thing about pain,“ Augustus said, and then glanced back at me. „It demands to be felt”

The Fault in Our Stars (John Green)

Hazel ist 16 und hat Krebs. Zwar hat sie dem Tod mit Hilfe eines neuen Medikaments nochmals ein Schnippchen geschlagen, doch ist es nur ein Aufschub auf Raten. Es haben sich Metastasen in der Lunge gebildet, weshalb Hazel auf ein Sauerstoffgerät angewiesen ist und nicht weiss, wann ihre Organe endgültig versagen werden.

In der Selbsthilfegruppe trifft sie auf Augustus Waters, der zwar durch seinen Krebs ein Bein verloren hat, aber zum Glück in Remission ist. Die beiden freunden sich an und Hazel verrät Augustus ihren sehnlichsten Wunsch: Sie möchte den niederländischen Autor ihres Lieblingsbuches treffen, um ihn zu fragen, wie es mit ihren Lieblingscharakteren aus dem Buch weiterging….

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„The Fault in Our Stars“ (dt. Titel: Das Schicksal ist ein mieser Verräter) ist als Jugendbuch deklariert, berührt aber heftig emotionale Themen. Das Buch ist aus Hazel’s Sicht erzählt und deshalb bedient sich der US-amerikanische Autor John Green einer jugendlichen Sprache, die man absolut glauben kann und niemals ins Kitschige abfällt. Auch wenn Hazel und ihre Freunde zynischer sind als ein Durchschnitts-Teenie und schwerwiegendere Entscheidungen zu treffen haben, schlagen sie sich zusätzlich auch noch mit „normalen“ Themen der Jugendlichen rum wie zum Beispiel nervige Eltern oder die Irren und Wirren der ersten Liebe. Ein Buch, das mich sehr berührt und aufgewühlt hat. Und ich irgendwann definitiv nochmals lesen werde.

Die Verfilmung (mit Shailene Woodley und Ansel Elgort) kommt übrigens bereits dieses Jahr ins Kino. Taschentücher nicht vergessen!

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“Without pain, how could we know joy?‘ This is an old argument in the field of thinking about suffering and its stupidity and lack of sophistication could be plumbed for centuries but suffice it to say that the existence of broccoli does not, in any way, affect the taste of chocolate.”