People-Watching

Frage des heutigen Tages: Glauben Frauen tatsächlich, dass diese schwarzen, glitzernden Latex-Leggings ihre Beine vorteilhaft aussehen lassen, oder tragen sie diese grässlichen Dinger nur, weil sie anscheinend trendy sind?
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Dreckig!

Dass es in einem Studentenwohnheim nicht immer besonders sauber zugeht, ist ja wohl klar. Bei 17 Studenten pro Stockwerk, die sich zusammen eine Küche, zwei Duschen und zwei WC’s teilen, sowieso. Anfang Semester erst recht, bis sich alles "Frischfleisch" eingelebt hat und sich seiner Pflichten erinnert…
Aber könntet ihr nicht ein bisschen; wenigstens ein bisschen dafür sorgen, dass es nicht dauernd wie in einem Schweinestall aussieht? Und dass ich nicht dauernd auf Zehenspitzen durch die Küche schleichen muss, um möglichst wenig Dreck einzufangen? Dass ich nicht dauernd auf nette, kleine Ungeziefer-Gesellschaft stosse? Zuerst abwaschen muss, um vernünftig kochen zu können? Jeden Tag überall die Lichter löschen und die Balkontüre schliessen muss, weils sonst keiner tut?
Do ischs gruusig *heul*, pfui…
(Ein Beweisfoto liefere ich jetzt nicht, gell…)
 
Ab nächstem Jahr bin ich Stockchef. Dann werden hier andere Saiten aufgezogen :-).

Doofe Telephonanrufe

Da sass ich doch gerade gemütlich auf meinem Bett beim Abendessen (ja, das mache ich in Bern manchmal, wenn ich keine Lust habe, alleine in dieser (Drecks-) Küche des Wohnheims zu essen – ausser, man zählt Ungeziefer zur Gesellschaft), als das Telephon klingelte.
Und da man in diesem kleinen Zimmer kein sekundenlanges Schellen ignorieren kann, nahm ich natürlich ab – wohl wissend, dass ich eigentlich keinen Anruf erwarte und das natürlich – bingo – irgend so ein doofer Typ sein muss, der mir was andrehen will. Leider bin ich nie in der betreffenden Zielgruppe. Ich brauche weder eine Lebensversicherung der Rentenanstalt noch ein Wasserbett noch ein Fliegengitter irgendeiner Firma aus dem Thurgau. Und danke, ich möchte weder meine Krankenkasse noch meinen Telephonanbieter wechseln.
Aber da fing die nette Dame der süddeutschen Klassenlotterie auch schon an, mich zuzulabern. Und ich sage ganz freundlich, dass ich eigentlich am Essen sei und sie sagt schnippisch: "Warum nehmen Sie denn ab, wenn Sie gar nicht reden wollen?"
Häh?
Vielleicht weil man ja nie weiss, wer anruft? (Ich zumindest nicht, mein Telephon stammt aus den 80ern oder so und hat keine Nummern-Anzeige.)
Vielleicht weil ich ziemlich erstaunt war, dass mein Telephon überhaupt funktioniert? (Denn eigentlich sollte es noch abgeschaltet sein bis Ende Woche.)
Weil man das Telephon nun mal abnimmt, wenns klingelt?
Weil das klingeln lassen nervt?
Weils wichtig sein könnte?
Weil weiss doch auch nicht warum?
Eigentlich hätte ich ja sagen wollen, ich warte seit 2 Jahren auf einen Anruf aus dem Inselspital, sie hätten endlich eine Spenderniere für mich. Ich müsse die Leitung frei halten, auf Wiedersehen. Das habe ich aber – so baff wie ich war – irgendwie nicht über meine Lippen gebracht, in jenem Moment…

Musikalische Folter

Kann man jemanden mit Musik quälen? Ja, man kann… mein oberer Nachbar (bzw. Nachbarin? ich vermute es zumindest) quält mich seit Tagen mit Opern-Musik…. Prinzipiell hab ich ja nichts gegen Opern-Stücke an sich. Aber dauernd die gleichen, und immer nachts nach Mitternacht bis noch später nachts oder früh morgens… Zu Hilfe… Ich freue mich schon auf den Sommer. Bei offenem Fenster hört man sie jeweils Tonleitern üben… Gut, macht sie das jeweils tagsüber :-).

Die Welt gegen mich…

Mein Arbeitgeber hasst mich. Oder bilde ich mir das nur ein? Fakt ist, dass wir in den Monaten Januar und Februar jeweils etwas zu wenig Arbeit haben. Von wegen „Überessen an Weihnachten“, „Überessen an Silvester“, Januarloch, ins Haus flatternde Steuerunterlagen und Bankauszüge und Fastenzeit zur Fasnachtszeit. Fakt ist aber auch, dass immer ich dran glauben muss – sprich: nicht arbeiten darf. Doch, ich darf schon arbeiten. Am Freitag von 12 bis 13.30 Uhr. Ich darf auch nächste Woche arbeiten. Von 12 bis 13 Uhr. Ich darf 3,5 Stunden von SG nach Bern fahren, um eine ganze bis eineinhalb Stunden in der Mittagsschicht zu geniessen. Und das zum sensationellen Stundenlohn von neu 17.48 Fränkli (letztes Jahr 17.31). Ich bin gesegnet! Eindeutig!
 
Ach ja, die SBB hasst mich auch. Ich kann selten nach Bern fahren, ohne in irgend einem Bahnhof wegen einer „Lokstörung“ minutenlang zu stehen oder in Zürich gar den Zug wechseln zu müssen.
 
Hm, und mein PC mag mich auch nicht besonders. Besonders lustig findet er es, mich mein File meiner Seminararbeit nicht öffnen zu lassen und zu behaupten, das File existiere nicht. Dann darf ich ihn wieder runter- und rauffahren lassen…
 
Die Stundenten-Wohnheimleitung scheint mich auch auf dem Kieker zu haben. Erhalte eine Nachricht vom 20. 2. (mit Vermerk, heute ist der 26.), ich hätte die Internetkosten für Februar nicht bezahlt und müsse sie innert 2 Tagen begleichen, sonst werde es abgeschaltet… Ähm, es sind Semesterferien. Ein Grossteil der Studenten ist bis Ende März irgendwo anders in der Schweiz verschollen. Ich war diese Woche zu Hause, um an meiner Arbeit zu schreiben… Das Schreiben lag seit dem 20. (Montag) im Briefkasten. Heute ist Sonntag, der 26. Und ja, ich habe meine Internetkosten samt Miete eingezahlt, und zwar bereits vor über einem Monat. Und ja, das passiert nicht zum ersten Mal… Schlampt hier die Bank oder die Wohnheimleitung? Keine Ahnung…
 
Wenigstens ist dieser Tag auch schon wieder vorbei. Ich geh jetzt etwas lesen… und schlafen… auf das es morgen besser wird…